GetränkemarktDer beste schlechte Kaffee meines Lebens

Aus Heft 45/20

Lesezeit: 2 Min.

Foto: Maurizio Di Iorio

Wenn unser Autor nachts die Tasse Instantkaffee entdeckt, die seine Partnerin für den nächsten Morgen bereitgestellt hat, denkt er über das Leben nach. Und über die Momente, in denen es nicht gut ist, wenn man genau das bekommt, was man sich wünscht.

Von Tobias Haberl

S

Schmeckt, »als würde man an einem Stapel bren­nender Autoreifen vorbeigehen«, hat ein »gummi­artiges Aroma«, enthält »Bitterstoffe, die lange im Rachen hängen bleiben«, vermittelt »eine Ahnung von Asche«, verbreitet »metallische Aromen, nach denen Modelleisenbahnlokomotiven riechen«, hat »etwas Brotrinden­artiges« – so klingt es, wenn Kaffeesommeliers verschiedene Instantkaffees bewerten. Empfohlen wird am Ende jeweils die Sorte, die vom Geschmack frisch gebrühten Kaffees am wenigsten stark abweicht, aber eines sei klar: Sprüh­ oder gefriergetrocknetes Kaffeekonzentrat könne nie richtig gut, nur halt nicht total beschissen schmecken. Das ist die eine Wahrheit.

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