Gesundheit»Wir haben das Problem, dass viele Patienten denken, Schwindel sei normal«

Lesezeit: 8 Min.

Mariyariya/Getty Images

Mindestens sechs Millionen Deutsche erleben jedes Jahr Episoden von Schwindel. Unbedingt abklären lassen, rät Experte Andreas Zwergal. Ein Interview über ein vermeintlich harmloses Gefühl – und die mitunter schweren Erkrankungen, die ihm zugrunde liegen können.

Interview von Max Fellmann

Herr Zwergal, Menschen sagen oft, dass ihnen schwindlig sei – und meinen damit letztlich ganz unterschiedliche Dinge. Wie würden Sie einem Laien erklären, was genau Schwindel ist?
Andreas Zwergal: Schwindel ist ein subjektives Symptom, das von jedem Patienten ein bisschen anders empfunden wird. Und unter dem Dachbegriff gibt es verschiedene Unterformen. Zum Beispiel den Drehschwindel wie auf einem Karussell. Oder den Schwankschwindel, also die Empfindung, der Untergrund würde schwanken wie auf einem Schiff. Oder die Benommenheit, das ist dann eher das Gefühl von Leere im Kopf. Wer Schwindel empfindet, sollte sich also zunächst fragen, ob sich das Gefühl genauer beschreiben lässt.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: