Gesundheit»Die Zeit, in der K.-o.-Tropfen nachweisbar sind, ist kurz«

Lesezeit: 4 Min.

Foto: Edward Holub / Getty Images

Im Club, der Kneipe, auf der Hausparty: Immer wieder bekommen vor allem Frauen K.-o.-Tropfen verabreicht – mit schlimmsten Folgen. Hier erklärt Chefarzt Florian Eyer, wie man im Ernstfall richtig reagiert – und warum man notfalls unbedingt zu Hause eine Urinprobe nehmen sollte.

Interview: Luise Land

SZ-Magazin: Herr Eyer, Sie behandeln auch Menschen, die K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen haben. Um welche Substanzen handelt es sich da?
Florian Eyer: Als Inhaltsstoff ist in K.-o.-Tropfen meistens Gamma-Hydroxybuttersäure – kurz GHB – enthalten, oder Vorläuferstoffe, die mit dieser Substanz verwandt sind und im Körper zu GHB umgewandelt werden. Diese wirken im Körper aber im Prinzip genauso. Umgangssprachlich werden K.-o.-Tropfen häufig noch als Liquid Ecstasy bezeichnet, haben mit der Party-Droge Ecstasy allerdings gar nichts zu tun.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: