Gesundheit»Niemand ekelt sich vor sich selbst«

Lesezeit: 7 Min.

Foto: mauritius images

Ekel ist eine der stärksten menschlichen Emotionen. Warum? Die Sozialwissenschaftlerin Angelika Hagen im Interview über Sex, Nasenpopel und die fragwürdige Abscheu vor alten Menschen.

Von Susanne Schneider

S

SZ-Magazin: Frau Hagen, manche Menschen essen gern Teile von sich selbst: Sie kratzen Schorf ab und stecken ihn in den Mund, einige essen ihre Nasenpopel, kauen Fingernägel, beißen Häutchen am Finger ab, lutschen an ihren Haaren. Warum tun sie das?
Bei Kindern ist dieses Verhalten leicht zu erklären: Sie begreifen sehr früh die Welt, indem sie fast alles in den Mund stecken, erst die Finger, später den Beißring, manche probieren auch ihren eigenen Kot.

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