Gesundheit»Schon zwei Wochen Abstinenz helfen, das Belohnungszentrum zu rebooten«

Lesezeit: 7 Min.

Getty Images / Oleh Slobodeniuk

Dopaminfasten erlebt einen Hype. Es soll helfen, schädliches Verhalten wie ewiges Handyscrollen oder Stressessen loszuwerden. Ein Interview mit der Neurowissenschaftlerin Anni Richter über den Stoff, der unser Gehirn steuert – und die Frage, ob man so echt von ihm loskommen kann.

Interview von Max Tholl

SZ-Magazin: Frau Richter, Dopamin ist gerade in aller Munde, weil es beim Handyscrollen ausgeschüttet wird und die Vermutung naheliegt, dass es uns an dieses Gerät fesselt. Darum wollen viele Menschen »Dopaminfasten«. Ganz von vorn gefragt: Was ist das eigentlich für ein Stoff?
Anni Richter: Dopamin ist ein sogenannter chemischer Botenstoff oder Neuromodulator im Gehirn. Dort wird es im Mittelhirn hergestellt und wirkt an unterschiedlichen Rezeptoren. Es hat ganz verschiedene Funktionen…

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