SZ-Magazin: Frau Götz, wie viel bekommen Kinder in Deutschland von einem Ereignis wie der US-Wahl schon mit?
Maya Götz: Wenn etwas passiert, das die Erwachsenen beunruhigt, merken das schon Kleinkinder. Aber bis zur ersten, zweiten Klasse bekommen Kinder in der Regel konkret von so einer Wahl nichts mit, wenn es nicht in der Familie besprochen wird. Und erst ab etwa acht Jahren können Kinder Fakten aufnehmen und wiedergeben und sie nutzen, um sich emotional zu entlasten.
US-Wahl»Es ist wichtig, zu spüren, wie viel ein Kind wissen will«
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Wie spricht man mit Kindern über den Wahlsieg Donald Trumps? Einfach gemeinsam die »Tagesschau« gucken? Eine Medienpädagogin empfiehlt einen anderen Ansatz – und erklärt, wie man seinen Kindern nicht die eigenen Sorgen überstülpt.
Interview von Kathrin Hollmer