TrauerarbeitWie spricht man mit Kindern über den Tod?

Lesezeit: 9 Min.

Foto: Mikolette / Getty Images

Die Sonderpädagogin Theresa Guth erklärt, wie man Kinder durch ihre Trauer begleitet, was man dabei unbedingt vermeiden sollte und warum ausgerechnet das Auto oft ein guter Ort für schwierige Gespräche ist.

Interview von Nina Spannuth

Frau Guth, Sie reden häufig mit Kindern über den Tod. Gibt es eine Frage, die diese am häufigsten stellen?
Theresa Guth: Das ist sehr individuell und hängt davon ab, welche Erfahrungen das Kind bereits mit Verlusten gemacht hat. In einem bestimmten Alter wollen Kinder oft wissen, wodurch Lebewesen sterben und was nach dem Tod mit dem Körper passiert. Nicht so sehr, warum sie sterben. Es ist eher ein biologisch-sachliches Interesse. Gerade am Ende der Kindergartenzeit lässt sich beobachten, dass Kinder häufig von verstorbenen Tieren fasziniert sind und sie am liebsten sezieren würden.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: