SZ-Magazin: Viele Hobbyköchinnen und -köche haben Scheu, Wild zu kochen. Verstehen Sie das?
Thomas Kellermann: Ja. Wild bekommt man selten so portioniert wie ein Stück Rindfleisch, meistens hat man noch ein Stück Knochen dran. Das ist schon mal das erste kleine Hindernis. Außerdem braucht man etwas mehr Erfahrung als für Fleisch und Gemüse. Das Fleisch ist sehr eiweißreich und trocknet beim Braten schnell aus.
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Wild zu essen, ist für viele unvorstellbar – unter Küchenchefs und Jägern gilt Wild als der unproblematischste Fleischkonsum überhaupt. Sternekoch Thomas Kellermann erklärt, wie man sich in der Küche an Rehrücken, Wildschwein und Fasan wagen kann.
Interview: Lars Reichardt