Essen und TrinkenDas Gift auf den Reben

Aus Heft 19/19

Lesezeit: 17 Min.

Auch wo Kinder spielen, stecken in Luft und Boden des Bordelais oft Pestizide.
Auch wo Kinder spielen, stecken in Luft und Boden des Bordelais oft Pestizide. Foto: Delcan & Company und Justin Metz; Retouching: Justin Metz

Eine Flasche Wein aus dem bekannten Weinbaugebiet Bordelais bei Bordeaux kann mehrere Tausend Euro kosten. Nun machen zwei einheimische Frauen öffentlich, dass Winzer dort sehr viele Pestizide spritzen – und Menschen davon schwer krank werden.

Von Katja Trippel

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Schon Wochen vorher war das »Dîner Prestige« ausverkauft. Fünf Gänge für 189 Euro galten unter Kennern geradezu als Schnäppchen. Sie wurden im spektakulärsten Neubau von Bordeaux serviert, der Cité du Vin: einer Art Wein-Erlebniszentrum, dessen schimmernde, geschwungene Fassade an die Bewegung geschwenkten Weins erinnern soll. Als Ehrengast war Jean-Claude Berrouet geladen, jahrzehntelang Kellermeister des berühmten Château Pétrus aus Pomerol. Er würde im Auditorium über die Welt der Winzer und ihre edlen Tropfen plaudern. Und später im kleinen Kreis zu Taubenpastete an getrüffelter Birne seinen Jahrgang 2006 ausschenken, aktueller Flaschenpreis: rund 3800 Euro.

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