Essen und TrinkenWas bedeutet Ihnen der Sonntag?

Aus Heft 48/21

Lesezeit: 6 Min.

So verschieden können Sonntage sein: Die Pfarrerin Margot Käßmann (links) geht in die Kirche, die  Tagesschau -Sprecherin Julia-Niharika Sen (Mitte) kocht für die ganze Woche vor und der Arzt und Autor Eckart von Hirschhausen beschäftigt sich mit den Hühnern, die er seit einer Weile hält.
So verschieden können Sonntage sein: Die Pfarrerin Margot Käßmann (links) geht in die Kirche, die Tagesschau-Sprecherin Julia-Niharika Sen (Mitte) kocht für die ganze Woche vor und der Arzt und Autor Eckart von Hirschhausen beschäftigt sich mit den Hühnern, die er seit einer Weile hält. Pressebild

Wir haben acht Prominente gefragt, welche Rolle der Sonntag in ihrem Leben spielt, wie sie den Tag verbringen und was sonntags bei ihnen auf den Tisch kommt.

Von Marie Abel Von Marc Baumann Von Gabriela Herpell und Lars Reichardt

Rita Falk

Bekannt für Provinzkrimis wie  Dampfnudelblues  oder  Grießnockerlaffäre , nun wurde ein ganz anderes Buch von ihr verfilmt:  Hannes .
Bekannt für Provinzkrimis wie Dampfnudelblues oder Grießnockerlaffäre, nun wurde ein ganz anderes Buch von ihr verfilmt: Hannes. Foto: imago images/SKATA

»Bei meiner Oma war der Sonntag klassisch. Kirche, Kaffee-Kuchen, Verwandtenbesuch, Sonntagsspaziergang. Oder wir sind in die Berge gegangen, mit Butterbroten und Sunkist im Rucksack. Ich habe bis zum achten Lebensjahr in Oberammergau gelebt, dann sind wir umgezogen, erst nach München, später nach Landshut. Das war furchtbar, ich bin mir vorgekommen wie entführt. Bis ich zwanzig war, bin ich in jeder freien Minute nach Oberammergau zur Oma. Ich war ein richtiges Küchenkind, habe gern bei der Oma und der Mama in der Küche zugeschaut. Natürlich kann ich einen Schweinsbraten, ich weiß gar nicht, was da schiefgehen soll. Wenn ich für die Familie koche – ich habe drei erwachsene Söhne –, lege ich eineinhalb Kilo Fleisch in dunkles Bier, viele Zwiebeln und Gemüse, das wird für die Sauce alles durchpassiert. Der Braten ist zwei Stunden im Ofen, eine Stunde und 40 bei niedriger Temperatur, dann wird hochgegrillt und immer wieder Bier drübergegossen, damit die Kruste schön wird, die muss Blasen schmeißen. Was übrig bleibt, gibt es am nächsten Tag als kalten Braten mit Meerrettich, das lieben wir alle.«

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: