Essen und TrinkenWie super ist angebliches Superfood?

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»Man nimmt ein sehr exotisches Lebensmittel, das hierzulande keiner kennt, das macht es automatisch interessant«, sagt der Ernährungsmediziner Hans Hauner zum Geschäft mit den »Superfoods«.
»Man nimmt ein sehr exotisches Lebensmittel, das hierzulande keiner kennt, das macht es automatisch interessant«, sagt der Ernährungsmediziner Hans Hauner zum Geschäft mit den »Superfoods«. Foto: Getty Images

Goji-Beeren, Quinoa, Avocado und Co. gelten als Wundermittel, doch der gesundheitliche Nutzen der exotischen Lebensmittel ist oft fraglich. Ein Überblick über die größten Luftnummern und Umweltsünder mit Tipps für Alternativen – und einem »Superfood«, das man bedenkenlos feiern kann.

Von Maria Sprenger

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Gestern Abend mal wieder zu viel getrunken? Macht nichts, zum Frühstück ein bisschen Açai-Pulver gegen die Hautalterung und Goji-Beeren für das nötige Vitamin-C ins Müsli, das gleicht den Exzess wieder aus. Mit wenig Aufwand seinem Körper Gutes tun – das ist jedenfalls das Heilsversprechen der sogenannten Superfoods. »Forever beautiful« heißt ein Nahrungsergänzungsmittel, in dem all das Vitamin C und die Antioxidantien von Chia, Açai, Maqui, Acerola, Maca und Blaubeeren vereint sein sollen, ein anderes Pulver verspricht zu entgiften und die Verdauung anzuregen, dank Spirulina und Chlorella-Algen. Und fertige »Fat-Burner«-Säfte mit Grünkohl gibt es auch. Aber was bringt das alles wirklich?

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