Essen und Trinken»Für tollen Hummus brauchst du drei Dinge«

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Haya Molcho führt gemeinsam mit drei ihrer vier Söhne Restaurants mit dem Namen Neni, den sie aus den Anfangsbuchstaben der Namen ihrer Söhne abgeleitet hat. Zuletzt hat sie das Kochbuch  Italien  im Brandstätter Verlag veröffentlicht.
Haya Molcho führt gemeinsam mit drei ihrer vier Söhne Restaurants mit dem Namen Neni, den sie aus den Anfangsbuchstaben der Namen ihrer Söhne abgeleitet hat. Zuletzt hat sie das Kochbuch Italien im Brandstätter Verlag veröffentlicht. Foto: Nuriel Molcho

Haya Molcho führt 13 Neni-Restaurants in ganz Europa – Juden und Muslime kreieren dort gemeinsam moderne Levante-Küche. Im Gespräch erzählt sie, wie respektvoll ihr Personal nach dem siebten Oktober miteinander umging, was sie an Tel Aviv vermisst und was prima in Schakschuka passt (Lieblingsrezepte inklusive!).

Interview von Lars Reichardt

SZ-Magazin: Frau Molcho, Sie waren neun Jahre alt, als Sie mit Ihren Eltern von Tel Aviv nach Bremen zogen. Haben Sie in Deutschland das Essen aus Israel vermisst?
Haya Molcho: Ich bin in Israel geboren, ich habe Hummus als Muttermilch bekommen. Als Kinder haben wir auf dem Weg zum Strand von einem Kiosk immer einen Teller mit frischem Hummus mitgenommen. In Bremen blieb Hummus für mich die Erinnerung an meine Kindheit. Hummus esse ich immer noch jeden Tag.

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