SZ-Magazin: Frau Molcho, Sie waren neun Jahre alt, als Sie mit Ihren Eltern von Tel Aviv nach Bremen zogen. Haben Sie in Deutschland das Essen aus Israel vermisst?
Haya Molcho: Ich bin in Israel geboren, ich habe Hummus als Muttermilch bekommen. Als Kinder haben wir auf dem Weg zum Strand von einem Kiosk immer einen Teller mit frischem Hummus mitgenommen. In Bremen blieb Hummus für mich die Erinnerung an meine Kindheit. Hummus esse ich immer noch jeden Tag.
Essen und Trinken»Für tollen Hummus brauchst du drei Dinge«
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Haya Molcho führt 13 Neni-Restaurants in ganz Europa – Juden und Muslime kreieren dort gemeinsam moderne Levante-Küche. Im Gespräch erzählt sie, wie respektvoll ihr Personal nach dem siebten Oktober miteinander umging, was sie an Tel Aviv vermisst und was prima in Schakschuka passt (Lieblingsrezepte inklusive!).
Interview von Lars Reichardt