Essen und TrinkenNicht Fisch, nicht Fleisch

Aus Heft 17/23

Lesezeit: 11 Min.

Sucuk und Bratwurst

Eine Firma in San Francisco züchtet Lachsfilets aus Stammzellen im Labor – ohne lebenden Fisch, ohne Schadstoffe und mit weniger Belastung für die Umwelt. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein, aber schmeckt der Laborlachs auch? Unser Autor durfte probieren.

Illustrationen: Sucuk und Bratwurst Interview: Till Krause

Der Raum, in dem es heute etwas ziemlich Ausgefallenes zu probieren gibt, liegt so versteckt, dass man zunächst zwangsläufig daran vorbeigeht. Fast direkt am Wasser, in alten Hafen­anlagen von San Francisco, mit Blick auf Lagerhallen befindet sich der »tasting room« der ­Firma Wildtype. Helles Holz, Backstein, ein ­Tresen mit Hockern und Aussicht in ein Labor. Was es hier zu probieren gibt, könnte die Art ­verändern, wie die Menschheit sich ernährt: Lachsfleisch, das in einem Labor gezüchtet wurde. Die Firmengründer Aryé Elfenbein – Typ lustiger Professor mit Lockenschopf und runder Hornbrille – und Justin Kolbeck, eine sportliche Erscheinung mit Lachfalten und Ringelpullover, haben mehr als fünf Jahre an ihrem Produkt ­geforscht. Sie erscheinen gut gelaunt zum Gespräch – und kündigen an, dass bald auch der Chefkoch kommt, der ein paar Stücke des Laborlachses zum Probieren dabeihat.

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