Essen und TrinkenDas Geheimnis der Krabbenchips

Aus Heft 14/23

Lesezeit: 6 Min.

Die Fahrer frittieren die Krupuk selbst in großen Sieben. Angst vor spritzendem Fett haben sie offenbar nicht.
Die Fahrer frittieren die Krupuk selbst in großen Sieben. Angst vor spritzendem Fett haben sie offenbar nicht. Foto: Muhammad Fadli

Deutsche kennen Krupuk aus dem Chinarestaurant, dabei sind die fettigen Wölkchen eine indonesische Nationalspeise. Wie viel Krabbe steckt in den welligen Chips? Und kann man sie nachbacken? Unser Autor löst in Indonesien die Rätsel der süchtig machenden Knabberei.

Von David Pfeifer

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Es sind manchmal Nebensächlichkeiten, durch die sich Verständnis für ein Land einstellt. Ein paar Stunden im Stau stehen in Delhi, ein Rundgang durch ein Elektronikkaufhaus in Tokio – oder Krupuk essen in Jakarta. Krupuk? Jakarta? Die Krabbenchips, die man in Deutschland in chinesischen Restaurants hingestellt bekommt, um die Wartezeit zu überbrücken. Die kommen eigentlich aus Indonesien, dem viertbevölkerungsreichsten Land der Welt, von dem man im Westen so wenig weiß.

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