Leer gegessene Teller, das Tischtuch vollgekrümelt, fast heruntergebrannte Kerzen spenden noch etwas warmes Licht. Dem einen oder anderen Gast entfährt ein wohliger Seufzer, und dann bekommt man eines der schönsten Komplimente, die man nach einem gelungenen Abend mit selbst gemachter Pasta, Pesto und jeder Menge Parmigiano bekommen kann: »Come la nonna.« Wie bei Oma! Ein Ritterschlag mit Kochlöffel. Denn italienische Großeltern und ihre traditionellen Rezepte genießen weltweit einen fantastischen Ruf. Worauf kommt es an?
Essen und Trinken»Kochen ist für uns Italienerinnen und Italiener eine Religion«
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Ein guter Pastateig braucht viel Liebe und Geduld (Symbolbild)
Foto: GettyImages/Judith HaeuslerGibt es beim Kochen italienischer Gerichte ein schöneres Kompliment, als »schmeckt wie bei Nonna«? Vier italienische Großmütter erklären, worauf es ankommt – und verraten ihre wohl behüteten Originalrezepte.
Von Antonia Faltermaier