Essen und TrinkenMein Supersommer ohne Supermarkt

Lesezeit: 11 Min.

Sehnsuchtsort Wochenmarkt: Hier hat das Obst und Gemüse eine niedrige CO2-Bilanz, aber kann man sich auf Dauer den Lebensmitteleinkauf dort leisten?
Sehnsuchtsort Wochenmarkt: Hier hat das Obst und Gemüse eine niedrige CO2-Bilanz, aber kann man sich auf Dauer den Lebensmitteleinkauf dort leisten? Foto: GettyImages/Maskot

Wer sich klimafreundlich ernähren möchte, kauft konsequent saisonal und regional. Aber geht es ganz ohne Supermarkt? Ist das überhaupt sinnvoll? Und was kostet das? Unser Autor hat es ausprobiert.

Von Marius Buhl

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Die ganze Sache begann mit einer gewissen Ironie, das will ich nicht verschweigen. Im Frühjahr reiste ich mit meiner Freundin durch Mittelamerika. Wir hatten also schon eine große Menge CO₂ verblasen, als wir im Dschungel von Costa Rica auf einen Typen trafen, der uns erklärte, wie wir klimafreundlicher leben könnten. Der Mann trug eine Machete, hieß Adrien und war ein belgischer Aussteiger. Als junger Student in Brüssel hatte er etwas tun wollen gegen die Klimakrise, war hierhergezogen, hatte 65 Hektar Kuhweide gekauft und diese im Lauf der Jahre aufgeforstet. Nun lebte er in einer Hütte in seinem Urwald, rund herum Brüllaffen, Pythons und Kolibris.

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