Essen und Trinken»Wein ist wie ein ­Lebewesen – man muss ihn schlafen lassen«

Aus Heft 11/22

Lesezeit: 7 Min.

Unikat: Von diesem Cognac von 1811 existiert nur noch diese Flasche, die vorletzte wurde für Winston Churchill im Hotel geköpft.
Unikat: Von diesem Cognac von 1811 existiert nur noch diese Flasche, die vorletzte wurde für Winston Churchill im Hotel geköpft. Daniel Delang

Beim Rundgang durch den legendärsten Hotel-Weinkeller der Welt verrät Kellermeister Gennario Iorio, was einen echten Spitzenwein ausmacht und was für unvergleichliche Schätze in seinen Gewölben lagern – teils seit über 150 Jahren.

Interview: Thomas Bärnthaler Fotos: Daniel Delang

Die Schatzkammer liegt etwa zehn Meter unter der Erde, ziemlich genau unter dem Garten des »Hôtel de Paris«, zu dem sie gehört. Während oben die herausgeputzten Belle-Époque-Fassaden erstrahlen, wachsen hier an den gekalkten Tunnelgewölben schwarze Stock- und Schimmelflecken. Es ist ein Labyrinth aus Gängen, 1500 Quadratmeter groß. Darin auf mehr als 1000 Regalmetern: ein Meer aus Wein der besten Lagen und Jahrgänge. Manche Flaschen stammen aus dem 19. Jahrhundert. Andere werden erst in ein paar Jahrzehnten ihre Reife erreichen. Vor gut 150 Jahren wurde der Weinkeller des »Hôtel de Paris« aus dem Stein gehauen, dem Berg abgetrotzt wie das ganze Fürstentum, dessen pompöse Skyline sich stolz und steuerbefreit um einen Felssporn am Meer drängt.

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