Essen und Trinken»Wir leben in einer kulinarischen Klassengesellschaft«

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Die einen kaufen Bio-Gemüse auf dem Bauernmarkt, die anderen ernähren sich von Fertiggerichten und Industriebrot. Für den Koch David Höner besteht eine Folge dieser »kulinarischen Klassengesellschaft« darin, dass uns zunehmend das Lebensglück abhanden kommt, das gute Ernährung auszulösen vermag.
Die einen kaufen Bio-Gemüse auf dem Bauernmarkt, die anderen ernähren sich von Fertiggerichten und Industriebrot. Für den Koch David Höner besteht eine Folge dieser »kulinarischen Klassengesellschaft« darin, dass uns zunehmend das Lebensglück abhanden kommt, das gute Ernährung auszulösen vermag. Foto: Rodger Shagam / Getty Images

Der Koch und Autor David Höner kritisiert, dass sich nur Privilegierte eine gute Ernährung leisten können, während sich die Mehrheit zunehmend von ihrem Essen entfremdet. Im Interview erklärt er, wie wir uns gegen die Tricks der Lebensmittelindustrie wehren können – und dabei viel Lebensfreude gewinnen.

Interview: Johannes Waechter

SZ-Magazin: Ihr Buch Köche, hört die Signale – Ein kulinarisches Manifest ist eine Anklage gegen die Art, wie wir uns ernähren und von der Lebensmittelindustrie ernährt werden. Haben Sie ein Beispiel, das sinnbildlich für alles steht, was in Ihren Augen gerade falsch läuft? 
David Höner: Kann ich auch drei Beispiele nennen?

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