Essen und TrinkenAm Tisch des Lebens

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Foto: Getty Images/Maskot

Keiner hat Zeit, jeder andere Vorlieben und es wird ständig gemotzt. Trotzdem ist das gemeinsame Essen am Familientisch heute wichtiger denn je. Es spendet Glück, Identität, Trost – und hält nicht nur Familien, sondern auch die Gesellschaft zusammen. Ein Plädoyer.

Von Max Scharnigg

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Vielleicht erinnern Sie sich an den schönen Film »Call Me by Your Name«? Neben der Coming-of-Age-Geschichte, die darin vor dösender, italienischer Sommerhauskulisse verhandelt wird, ist es besonders eine immer wiederkehrende Szene, die sich vielen Zuschauerinnen und Zuschauern eingebrannt hat: die gemeinsamen Essen der Familie und ihrer Freunde am großen Tisch vor dem Haus. Warum ist das so berührend? Es ist in vielerlei Hinsicht ein mehrheitsfähiger Sehnsuchtsort: ein Tisch, an dem Menschen, die man liebt, regelmäßig zusammenkommen. Auf dem einfaches, selbstgemachtes, wunderbares Essen steht, an dem alle sitzen, sich entspannen, sich schwerelos in den Abend hineinplaudern und an dem gleichbedeutend die Kleinigkeiten des nächsten Tages verhandelt werden und die Großartigkeiten des Lebens. Ein Tisch, an dem die Zeit langsamer vergeht und, obwohl nichts Besonderes passiert, genau das entsteht, was Familie ausmacht.

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