Essen und TrinkenDer Champagner-Krieg

Aus Heft 48/18

Lesezeit: 10 Min.

Überall Champagner: Schilder weisen Touristen die Wege zu Kellereien und Weinbergen.
Überall Champagner: Schilder weisen Touristen die Wege zu Kellereien und Weinbergen. Stephanie Füssenich

Inmitten der Champagne liegt ein Dorf, das keinen Champagner anbauen darf. Ein Bauer ringt seit Jahrzehnten darum, endlich so wohl­habend werden zu können wie seine Nachbarn.

Text: Anant Agarwala Fotos: Stephanie Füssenich

Viele Straßen führen aus Champfleury heraus. Sie verbinden das Dorf mit seinen Nachbarn, mit Winzern und Hoteliers und Gastwirten in prächtigen Häusern mit goldenen Schriftzügen. Ein Kreisverkehr am Ortsausgang spült Reisende in Richtung der Weinhänge im Westen und der Champagnerkeller im Norden und der Nester im Süden und Osten, wo die Reben bis in die Vorgärten wachsen. Champfleury liegt nicht irgendwo abseits am Rand. Es liegt mitten in der Champagne, gleich an der Touristenroute, wo es aus jedem Mauervorsprung zu blubbern scheint, so allgegenwärtig ist er: Champagner auf Torbögen, Schildern, alten Bildern, degustieren Sie hier, fünf Euro die Flûte, die Flasche 25. Nur nicht in Champfleury, ein tragisches Fleckchen Nordfrankreich, umgeben vom Paradies.

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