Design & WohnenDas kriegen Sie allein hin

Aus Heft 12/13

Lesezeit: 6 Min.

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Wir haben auch in diesem Frühling wieder internationale Topdesigner gebeten, nützliche und schöne Dinge zu entwerfen, die man selbst nachbauen kann.

Redaktion: Thomas Bärnthaler


Paillettes Vase Bowl
Schale / Vase von Stephen Burks

Dieses Objekt hat zwei Gesichter: Je nachdem, wie man es aufstellt, ist es Vase oder Schale. Was nicht weiter verwundert, denn die beiden wichtigsten Bestandteile sind eine Glasvase und eine Glasschale, wie es sie in jedem Küchenschrank, auf dem Flohmarkt oder bei Ikea gibt. Der Trick ist, sie zu kombinieren. Um ein Patchworkmuster wie auf dem Bild herzustellen, braucht man buntes Wachstuch, eine Schere und jede Menge Klebstoff. So entsteht ein einzigartiges, spontanes Kunstwerk, ein Readymade, wie Burks sagen würde. »Was mich immer wieder herausfordert bei DIY-Projekten, ist es, Handwerk so ›unhandwerklich‹ wie möglich aussehen zu lassen.«

Zeit: 3 Stunden, Kosten: Ca. 30 Euro

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1 Schere. 2 Spachtel. 3 Schwamm. Glasschüssel. Papier. 6 Holländisches Wachstuch. 7 Glasvase. 8 Klebestoff.

Und hier der Bauplan - bitte klicken Sie durch die Bildergalerie:

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Stephen Burks studierte eigentlich Architektur in Chicago und New York, wurde dann aber Industriedesigner und gründete 1997 sein eigenes Studio »Readymade Projects«. Burks setzt sich in seinen Arbeiten immer wieder mit Themen wie Nachhaltigkeit, Globalisierung und Handwerk auseinander. Seine Arbeiten für Cappellini, Moroso und Audi wurden vielfach prämiert. Er lebt und arbeitet in New York.

Stehleuchten Lights a, b, c

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Lights a, b, c
Stehleuchten von Ana Relvão & Gerhardt Kellermann

Ein Stuhl ist ein Stuhl. Er kann aber auch als Kleiderhänger oder Stehleiter benutzt werden. Die Zweckentfremdung bestehener Produkte ist eine beliebte Strategie der DIY-Kultur, so auch bei diesen Leuchten, deren wichtigstes Bauteil ein Lichtreflektor für Profi--Fotografen ist. Reflektoren sind Werkzeuge, um fotografische Szenen richtig auszuleuchten, es gibt sie in Silber, Gold oder Weiß. Für Ana Relvão und Gerhardt Kellermann wurden sie zur Basis einer Leuchtenfamilie. »Uns war wichtig, es so simpel wie möglich zu halten, nur so bleibt eine Idee auch offen für Interpretationen. a, b, c sind unsere Versionen, wir freuen uns aber auch, wenn sich jemand an d, e oder f versucht.« 

Zeit: 1 Stunde, Kosten: ca. 60 Euro

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1 Stromkabel und Stecker mit Schalter. 2 Reflektoren/ Diffusoren. Schrauben, Bohrer. 4 Säge, Schraubenzieher, Zange. 5 Holzlatten. 6 Leuchtstoffröhre. 7 Lineal, Geodreieck.

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(v.l.n.r.:) Lampe a: Fotoreflektor in gold Ø95, Holzleiste 200x45x22cm, Holzleiste 50x45x22cm. Lampe b: Fotoreflektor in silber Ø105, Holzleiste 1130x45x22cm. Fotodiffuser Lampe c: in weiß Ø81, Holzleiste 1700x45x22cm. Basismaterial pro Lampe: 2,5m elektrokabel, Schukostecker mit Ein-/Ausschalter, Neonleuchte 600mm.
(v.l.n.r.:) Lampe a: Fotoreflektor in gold Ø95, Holzleiste 200x45x22cm, Holzleiste 50x45x22cm. Lampe b: Fotoreflektor in silber Ø105, Holzleiste 1130x45x22cm. Fotodiffuser Lampe c: in weiß Ø81, Holzleiste 1700x45x22cm. Basismaterial pro Lampe: 2,5m elektrokabel, Schukostecker mit Ein-/Ausschalter, Neonleuchte 600mm. Pressebild
Bereiten Sie das Kabel mit einer entsprechenden Zange vor.
Bereiten Sie das Kabel mit einer entsprechenden Zange vor. Pressebild
Öffnen Sie den Stecker mit einem Schraubenzieher.
Öffnen Sie den Stecker mit einem Schraubenzieher. Pressebild
Verbinden Sie den Stecker mit dem Kabel.
Verbinden Sie den Stecker mit dem Kabel. Pressebild
Kappen Sie auch das andere Ende des Kabels für den späteren Anschluss mit der Neonröhre
Kappen Sie auch das andere Ende des Kabels für den späteren Anschluss mit der Neonröhre Pressebild
Verbinden Sie das andere Ende des Kabel mit der Neonröhre
Verbinden Sie das andere Ende des Kabel mit der Neonröhre Pressebild
Bohren Sie ein Loch in die Lampenfassung, so dass das Kabel an dieser Stelle durchlaufen kann. Bild35=
Bohren Sie ein Loch in die Lampenfassung, so dass das Kabel an dieser Stelle durchlaufen kann. Bild35= Pressebild
Richten Sie die Fassung der Neonröhre auf die Holzleiste aus (Lampen a und c), bei Lampe b einen Zentimeter nach unten Abstand halten. Markieren Sie dann mit einem Stift die Punkte für die Löcher.
Richten Sie die Fassung der Neonröhre auf die Holzleiste aus (Lampen a und c), bei Lampe b einen Zentimeter nach unten Abstand halten. Markieren Sie dann mit einem Stift die Punkte für die Löcher. Pressebild
Die Schrauben bringen Sie an den markierten Stellen an. Befestigen Sie dann die Fassung und die danach die Lampe.
Die Schrauben bringen Sie an den markierten Stellen an. Befestigen Sie dann die Fassung und die danach die Lampe. Pressebild
(Wiederholen Sie diesen Schritt nur für die Lampe c) Bohren Sie ein Loch durch die Lampenfassung und das Holz.
(Wiederholen Sie diesen Schritt nur für die Lampe c) Bohren Sie ein Loch durch die Lampenfassung und das Holz. Pressebild
(Wiederholen Sie diesen Schritt nur für die Lampe c) Mit diesem Loch können Sie die Lampe an der Wand befestigen.
(Wiederholen Sie diesen Schritt nur für die Lampe c) Mit diesem Loch können Sie die Lampe an der Wand befestigen. Pressebild
Sägen Sie an der Stelle, die Sie markiert haben, die Holzleiste.
Sägen Sie an der Stelle, die Sie markiert haben, die Holzleiste. Pressebild
(Wiederholen Sie diesen Schritt nur für die Lampe a) Verbinden Sie die zwei Holzteile mit zwei Schrauben.
(Wiederholen Sie diesen Schritt nur für die Lampe a) Verbinden Sie die zwei Holzteile mit zwei Schrauben. Pressebild
Entfalten Sie den Fotodiffuser.
Entfalten Sie den Fotodiffuser. Pressebild
Bringen Sie die Fotodiffuser an der angesägten Stelle an. Fertig!
Bringen Sie die Fotodiffuser an der angesägten Stelle an. Fertig! Pressebild
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Ana Relvão & Gerhardt Kellermann leben zusammen in München und teilen sich ein Designstudio in Hechendorf am Ammersee mit Herbert H. Schultes, 75, ehemals Chefdesigner von Siemens und Doyen des deutschen Industriedesigns. Relvão, 26, studierte Design in Portugal, wo sie auch aufwuchs, Kellermann, 29, in Stuttgart. Beide verbindet die Lust, Designlösungen für alle Lebensbereiche zu entwickeln, von der Küche bis zum Ventilator. Zu ihren Kunden zählen Hersteller wie Muji, Bulthaup, Flötotto und Auerberg, für die sie Produkte wie Nass- ra-sierer, Hocker und Türklinken entwerfen.

Stehleuchten Lights a, b, c

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3DGE
Schale von Karim Rashid

Sieht ganz schön kompliziert aus, diese Schale, was? Doch keine Angst, Sie müssen weder sägen noch feilen. All das können Sie getrost einer Technik überlassen, die - glaubt man den Propheten des Internets - eine neue industrielle Revolution in Gang setzen wird: 3-D-Druckern, die zuvor am Rechner entworfene Objekte herstellen können, ganz gleich wie komplex sie sind. Diese Science-Fiction-Vision ist längst Gegenwart: Man kann einen Entwurf an Druck- Anbieter wie shapeways.com oder www.3dfab.net senden, wählt Werkstoff und Farbe aus, bezahlt und bekommt das Objekt per Post binnen weniger Tage zugeschickt. »3-D-Druck wird immer erschwinglicher, Designprogramme werden immer einfacher. Bald kann jeder Designer sein, das ist die Zukunft«, sagt Rashid.

Den Bauplan der Schale können Sie hier herunterladen.

Druckkosten: ab 150 Euro

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1 Datei mit Modell. 2 Rechner mit Internetanschluss.

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Karim Rashid erfolgreich zu nennen, wäre eine Untertreibung: 3000 Designs in Produktion für Hersteller in über 40 Ländern, davon 300 mit Preisen aus-gezeichnet. Der gebürtige Kanadier mit englisch-ägyptischen Wurzeln richtet Hotels ein, gestaltet Mülleimer, entwirft Handys und U-Bahnstationen. Sein Stil ist grell, poppig und technikverliebt, sein Motto steht als Titel auf einer seiner Monografien:»I Want To Change The World«.

Schale 3DGE

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Apollo 11
Teekannenwärmer von Bernotat&Co

Bekannt wurde Bernotat&Co mit »Chair Wear«, einer Kollektion von »Kleidern« für alte Stühle. Warum einen neuen kaufen, wenn man dem alten was Hübsches anziehen kann? Für uns nahmen sich die beiden Designer Anke Bernotat und Jan Jacob Borstlap ein Produkt vor, das etwas aus der Mode gekommen ist, dessen Nutzen aber unbestreitbar ist: die Teehaube. »Sie gilt als spießig, als Relikt von Kaffeekränzchen und Fünfzigerjahren. Das wollten wir ändern und haben sie neu interpretiert, als zeitgemäße Hightech-Variante.« Apollo 11 besteht aus thermischer Rettungsfolie, wie man sie Unfallopfern und erschöpften Marathonläufern überwirft, damit sie nicht auskühlen. »Mit unserer Teehaube wird das auch dem Tee nicht passieren.«

Zeit: 45 Minuten, Kosten: ca. 15 Euro

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1 Nähmaschine. 2 Stecknadeln. Thermische Rettungsfolie (Outdoor-laden). Saumband. 5 Wasserfester Marker. Doppelseitiges Klebeband, dünn. Wiederablösbares Klebeband. Schere. 9 Maßband. 10 Garn.
Das Muster für den Teekannenwärmer finden Sie hier.

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Drucken Sie die zwei A4-Seiten mit dem Schnittmuster in 100%-Größe aus und kleben sie wie angegeben zusammen.
Drucken Sie die zwei A4-Seiten mit dem Schnittmuster in 100%-Größe aus und kleben sie wie angegeben zusammen. Pressebild
Vermessen Sie die Höhe des Teekannengriffs (A), der Tülle (B) und den Umfang Ihrer Teekanne. Passen Sie diese Maße, wenn nötig, dem Schnittmuster an. Das Schnittmuster ist für eine Teekanne mit einem Umfang von ca. 47 cm ausgelegt.
Vermessen Sie die Höhe des Teekannengriffs (A), der Tülle (B) und den Umfang Ihrer Teekanne. Passen Sie diese Maße, wenn nötig, dem Schnittmuster an. Das Schnittmuster ist für eine Teekanne mit einem Umfang von ca. 47 cm ausgelegt. Pressebild
Nehmen Sie die gold-silberne Rettungsdecke aus der Verpackung und breiten Sie sie komplett aus. Falten Sie die Folie entlang der kurzen Seite (silber auf silber). Falten Sie sie so oft zusammen, bis sie ungefähr 30 x 80 cm groß ist.
Nehmen Sie die gold-silberne Rettungsdecke aus der Verpackung und breiten Sie sie komplett aus. Falten Sie die Folie entlang der kurzen Seite (silber auf silber). Falten Sie sie so oft zusammen, bis sie ungefähr 30 x 80 cm groß ist. Pressebild
Stecken Sie die Folie mit Stecknadeln zusammen. Zeichnen Sie das Schnittmuster mit einem wasserfesten Stift 2x auf die Folie. Zeichnen Sie dann eine zweite Linie mit ca. 8mm Nahtzugabe als Maßlinie für das Füßchen der Nähmaschine. Schneiden Sie die Folie in der Mitte durch.
Stecken Sie die Folie mit Stecknadeln zusammen. Zeichnen Sie das Schnittmuster mit einem wasserfesten Stift 2x auf die Folie. Zeichnen Sie dann eine zweite Linie mit ca. 8mm Nahtzugabe als Maßlinie für das Füßchen der Nähmaschine. Schneiden Sie die Folie in der Mitte durch. Pressebild
Nähen Sie bei beiden Hälften die untere Kante mit dem goldenen Faden zusammen, schneiden Sie anschließend die Konturen an der äußeren Linie aus. Achten Sie darauf, dass Sie nur diesen Abschnitt der Linie zusammennähen. Stecken Sie die Hand zwischen die beiden mittleren Lagen und stülpen Sie dann beide Teile sorgfältig um.
Nähen Sie bei beiden Hälften die untere Kante mit dem goldenen Faden zusammen, schneiden Sie anschließend die Konturen an der äußeren Linie aus. Achten Sie darauf, dass Sie nur diesen Abschnitt der Linie zusammennähen. Stecken Sie die Hand zwischen die beiden mittleren Lagen und stülpen Sie dann beide Teile sorgfältig um. Pressebild
Kleben Sie mit wiederablösbarem Klebeband horizontale Streifen mit einem Abstand von ca. 3,5 cm auf. Man kann auch das Schnittmuster als Vorlage benutzen. Steppen Sie die Streifen ab und entfernen Sie das Klebeband. Vorsicht: Beim Entfernen des Klebebands kann das Gold sich ein wenig ablösen. Ziehen Sie das Klebeband am besten so schnell wie möglich ab. Sollte sich das Gold dennoch von der Folie lösen, benutzen Sie diese Seite als Innenseite.
Kleben Sie mit wiederablösbarem Klebeband horizontale Streifen mit einem Abstand von ca. 3,5 cm auf. Man kann auch das Schnittmuster als Vorlage benutzen. Steppen Sie die Streifen ab und entfernen Sie das Klebeband. Vorsicht: Beim Entfernen des Klebebands kann das Gold sich ein wenig ablösen. Ziehen Sie das Klebeband am besten so schnell wie möglich ab. Sollte sich das Gold dennoch von der Folie lösen, benutzen Sie diese Seite als Innenseite. Pressebild
Stecken Sie an jeder Hälfte ein Stück Saumband mit Stecknadeln fest und nähen Sie es sorgfältig um die Unterkante.
Stecken Sie an jeder Hälfte ein Stück Saumband mit Stecknadeln fest und nähen Sie es sorgfältig um die Unterkante. Pressebild
Falten Sie eine Schlaufe aus dem restlichen Folienmaterial und kleben Sie sie mit Doppelklebeband zusammen.
Falten Sie eine Schlaufe aus dem restlichen Folienmaterial und kleben Sie sie mit Doppelklebeband zusammen. Pressebild
Legen Sie die Schlaufe auf die Schauseite einer Hälfte und heften Sie sie leicht auf der Nahtlinie fest. Nähen Sie die zwei Hälften zusammen, mit der Schauseite nach innen gewendet (8 mm vom Rand, Breite des Füßchens der Nähmaschine).
Legen Sie die Schlaufe auf die Schauseite einer Hälfte und heften Sie sie leicht auf der Nahtlinie fest. Nähen Sie die zwei Hälften zusammen, mit der Schauseite nach innen gewendet (8 mm vom Rand, Breite des Füßchens der Nähmaschine). Pressebild
Sorgfaltig umstülpen. Fertig. Save the tea.
Sorgfaltig umstülpen. Fertig. Save the tea. Pressebild
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Nach Stationen im Team von Norman Foster und von Jasper Morrison gründete die Deutsche Anke Bernotat 2007 in Amsterdam ihr eigenes Studio. Ihr Partner, der holländische Ausstellungsdesigner Jan Jacob Borstlap, stieß 2012 zum Team. Ihre Philosophie: »Altes und Neues verbinden und dabei immer alltagstauglich und überraschend bleiben.« Anke Bernotat lehrt Industriedesign in Essen.

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Paletti
Stuhl von Martino Gamper

Als wir Martino Gamper für diese Geschichte anfragten, war er gerade auf Reisen in Neuseeland. Was ihn, der berühmt ist für seine DIY-Stühle aus Resten und Fundstücken, nicht daran hinderte, binnen weniger Stunden einen zu bauen. Als Grundmaterial diente ihm eine Europalette, die überall aufzutreiben ist, sogar auf der anderen Seite der Erde. »Standard-Paletten findet man bei nahezu jedem Discounter, auf Märkten oder in Lagerhallen. In der Regel bekommt man sie umsonst. Der Bau dieses Stuhls war eine nette kleine Übung im Garten meiner Schwiegerfamilie.«

Zeit: 2 Stunden, Kosten: 5 Euro

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1 Säge. 2 Nägel. 3 Schleifpapier. 4 Hammer. 5 Maßband. 6 Europalette.

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Martino Gamper sitzt zwischen den Stühlen Kunst und Design und gilt als eigenwilliger Individualist, dem im Zweifel Humor wichtiger ist als das Dogma der Funktionalität. Schon während seines Studiums bei Ron Arad am Royal College of Art arbeitete er interdisziplinär. Heute macht er Ausstellungen und Kunstinstallationen, lehrt an Designschulen und arbeitet für Hersteller wie Magis und Moroso. Der 1971 in Meran geborene Italiener lebt und arbeitet in London.

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Snap
Hängeleuchte von Patricia Urquiola

Zugegeben, diese Hängeleuchte erfordert etwas Geduld. Um sie zu bauen, sollte man schon einen halben Tag einplanen, mindestens, denn man muss viel Pappe schneiden. Zur Belohnung erhält man eine Lampe, die raffinierte Lichtreflexe und Schattenspiele an die Wand zaubert. Urquiola ermuntert Nachbauer ausdrücklich zu experimentieren, z. B. mit Pappen in zwei verschiedenen Farben: »Das gibt der Lampe selbst eine verspielte Note und erzeugt im besten Fall chromatische Lichteffekte. Mir war wichtig, etwas zu entwerfen, was nicht viel kostet und mit Dingen zu machen ist, die sich in jedem Haushalt finden.«

Zeit: 6 Stunden, Kosten: ca. 20 Euro

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1 Lochzange. 2 Nietgerät. 3 Hammer. 4 Geodreieck. 5 In Muster geschnittene Pappstreifen. 6 Nieten. 7 Cutter.

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A  A3 1mm Pappkarton x 10 (3 Muster pro Pappkarton)  A1  Zeichenmuster  B  4mm Nieten männlich x90  C  7mm Nieten weiblich x90
A A3 1mm Pappkarton x 10 (3 Muster pro Pappkarton)
A1 Zeichenmuster B 4mm Nieten männlich x90 C 7mm Nieten weiblich x90 Pressebild
D  120mm Glühbirne und Kabel x1
D 120mm Glühbirne und Kabel x1 Pressebild
E  Nietgerät  F  Kleiner Hammer  G  Cutter
E Nietgerät F Kleiner Hammer G Cutter Pressebild
Befestigen Sie die Nieten (C & B) im Muster (A1) an den festgelegten Stellen.
Befestigen Sie die Nieten (C & B) im Muster (A1) an den festgelegten Stellen. Pressebild
Verbinden Sie alle Teile.
Verbinden Sie alle Teile. Pressebild
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Patricia Urquiola gilt als eine der vielseitigsten und erfolgreichsten Möbeldesignerinnen der vergangenen Jahrzehnte. Die Spanierin aus Oviedo, die ihr Studio in Mailand betreibt, hat für Hersteller wie Moroso, B&B Italia, Foscarini, Driade und De Padova über 250 Möbel entworfen, viele davon Bestseller wie der Sessel »Smock«. Sie wurde mehrfach von verschiedenen Institutionen und Magazinen zur »Designerin des Jahres« gewählt.

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Windbox
Ventilator von Rodrigo Almeida

Es war ein langer Weg vom Fächer zum vollautomatischen Tischventilator. Er brachte uns einen Zuwachs an Komfort, er steht aber auch für die Entfremdung von den Dingen: Der Ventilator ist ein Produkt, das man kauft, und wegwirft, wenn es defekt ist. Hier setzt Rodrigo Almeida an: »Indem ich in die einfache Konstruktion eines Tischventilators eingreife und ihr etwas Handgemachtes draufsetze, drehe ich den his-torischen Weg dieses Objekts um. Wer etwas selbst baut, geht eine emotionale Verbindung mit den Dingen ein. Genau das fehlt unserer Zeit.«

Zeit: 2 Stunden, Kosten: ca. 50 Euro

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1 Holzlatten für Standfüße. 2 Schrauben. 3 Holzzuschnitte für Box. 4 Bohrmaschine. 5 Tischventilator.

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Die Maße werden entsprechend der Größe des Ventilators ausgewählt.
Die Maße werden entsprechend der Größe des Ventilators ausgewählt. Pressebild
Die Box kann gebaut oder gekauft werden. Die Box hat zwei Beine, die mit Schrauben befestigt oder einfach geklebt werden können. Um den Ventilator in der Box zu befestigen, brauchen Sie nur eine Schraube. Sie können einen Tischventilator benutzen, aber es wäre noch einfacher einen Wandventilator zu nehmen. Anstatt ihn an der Wand anzubringen, kann man den Ventilator ganz einfach in der Box befestigen.
Die Box kann gebaut oder gekauft werden. Die Box hat zwei Beine, die mit Schrauben befestigt oder einfach geklebt werden können. Um den Ventilator in der Box zu befestigen, brauchen Sie nur eine Schraube. Sie können einen Tischventilator benutzen, aber es wäre noch einfacher einen Wandventilator zu nehmen. Anstatt ihn an der Wand anzubringen, kann man den Ventilator ganz einfach in der Box befestigen. Pressebild
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Rodrigo Almeida wurde 1977 in São Paulo geboren und ist einer der wenigen Autodidakten im Bereich des Produktdesigns. In seine Entwürfe versucht er immer wieder Elemente seiner Region und der brasilianischen Kultur einfließen zu lassen. Almeida arbeitet nicht für große Hersteller, sondern in Eigenregie und in kleinen Auflagen. Sein Werk wird immer wieder in internationalen Ausstellungen gewürdigt.

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