Stand zuletzt in Südtirol: zylinderförmiger Empire-Ofen mit türkisfarbener Glasur
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Lässt Sie die Bankenkrise auch frösteln? Dann hätten wir ein paar Empfehlungen.
Von: Regina Recht
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Antike Öfen erzählen Geschichten, von norddeutschen Herrenhäusern oder böhmischen Landsitzen. In den letzten sechs Jahren, in denen sich die Verkaufszahlen von Kaminen und Öfen verfünffacht haben – wegen steigender Energiekosten, aber auch wegen einer neuen Sehnsucht nach Behaglichkeit –, interessieren sich immer mehr Menschen für Öfen mit Geschichte. Theo Holtebrinck, einer der wenigen Händler für antike Kachelöfen in Deutschland, sagt, ein solcher Ofen bedeute für seine neuen Besitzer mehr als andere Liebhaberobjekte. Er sei wie ein schwerer Punkt, den man in seinem Leben setze, etwas Unverrückbares. Paare, die sich einen antiken Ofen einbauen lassen, wollen zusammenbleiben, sagt er. Nicht nur, weil die Stücke ihren Preis haben. Sondern weil es zwar nur einen Tag dauert, einen Ofen an seinem ursprünglichen Ort in seine Einzelteile zu zerlegen – aber eine ganze Woche, bis er am neuen Platz wieder steht.
Wurde von einem Leipziger Schornsteinfeger entdeckt: um 1840, typisch für Nordsachsen
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Berliner Jugendstil-Ofen, mit unglasierten Verzierungen, spielte schon mal in einem Film mit
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Badische Ofenklappe aus Messing und Eisen, mit Verzierungen, um 1890
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Schwedischer Salonofen, um 1910, in Halbzylinder-Form. Wird von vorne befüllt
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Ein Ofen aus durchbrochenem Terrakotta, um 1860: stammt aus einem Schloss nahe Ingolstadt
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Eisentüre aus Lettland, um 1910, mit Stern-Ornament in der Mitte
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Blauer Art-déco-Ofen: um 1910, Nürnberer Manufaktur
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Weißer Monolith aus den Zwanzigerjahren, der aus einem Haus in Riga stammt
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Schöner Heizen im Biedermeier-Stil: Ofen in Eisenoptik mit Figurenreliefs
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Feuerungstüre eines kleinen französischen Ofens, um 1880
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Wärmt jetzt das Badezimmer einer Verlegergattin. Grün glasierter Empire-Ofen aus Österreich