Kochquartett: das RezeptButtertofu mit Erbsen und Meerrettich

Aus Heft 43/25
Foto & Styling: Reinhard Hunger

Kann man eigentlich auch Fisch mit Tofu ersetzen? Oh ja. Statt Forellenkaviar setzt unser Koch auf Algenkaviar. Aber klassisch mit Bachsaibling, Forelle oder Lachs lässt sich dieses Lieblingsrezept natürlich auch nachkochen.

Von Stephan Hentschel

»Auf diese Art mache ich sonst Bachsaibling, Forelle oder Lachs. Warum nicht mal eine vegetarische Variante?«

Kochzeit
30Min.
Schwierigkeit
einfach
Menge
für1 vier Personen

Zutaten

    • 250 g Butter
    • 400 g Kartoffeln
    • Salz
    • 400 g Tofu
    • 150 g Erbsen (TK)
    • 1 Bio-Zitrone
    • 1 EL geschälter, frischer Meerrettich (oder scharfer aus dem Glas)
    • 1 EL Algenkaviar (Supermarkt oder online, sonst weglassen)
    • evtl. 8 TL Sojasauce

Zubereitung

  1. 1.

    Die Butter in einem kleinen Topf auf mittlerer Flamme köcheln, sie soll nicht braun werden. Nach und nach trennt sich die Molke vom Fett, das kann 20 Minuten dauern. Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen, abgießen. Backofen auf 80 Grad vorheizen. Tofu in vier Blöcke schneiden. Die aufgetauten Erbsen in einen kleinen Topf geben. Sieb mit Küchenkrepp auslegen und die geklärte Butter zu den Erbsen filtern, die Molke bleibt hängen. Salzen. Abrieb und Saft der Zitrone (falls Meerrettich aus dem Glas genommen wird, auch diesen) mit dem Algenkaviar dazugeben. Umrühren und kurz erhitzen. Den Tofu im Ofen 5 Minuten erwärmen. Auf vier tiefe Teller verteilen und Kartoffeln daneben anrichten, diese mit einer Gabel zerdrücken. Erbsen und Butter darauf verteilen. Jetzt noch frischen Meerrettich wie Parmesan darüberreiben. Wer es salzig-japanisch mag, fügt die Sojasauce hinzu. Und wer das Ganze ohne Kartoffeln servieren möchte, nimmt nur 200 g Butter.

  2. 2.

    Für die nicht vegetarische Alternative käme Fisch für 20 Minuten in den Ofen, und Forellenkaviar könnte den Algenkaviar ersetzen.

kocht mit seiner Cateringfirma »Chefs of Berlin« auf kulinarischen Events und schreibt neben Caroline Autenrieth, Elisabeth Grabmer und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.

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