Das KochquartettStöcklkraut mit Nussbutter aus Österreich

Aus Heft 9/25
Foto & Styling: Reinhard Hunger

Der Star aus der österreichischen Küche: In unserem Nachbarland kommt das Stöcklkraut, also Weißkohl, regelmäßig auf den Teller. Hier erklärt unsere Köchin, wie sie es ohne Fleisch zubereitet – und dazu eine Nussbutter herstellt, die duftet.

Von Elisabeth Grabmer

»Aus der österreichischen Küche ist das Kraut nicht wegzudenken. In Oberösterreich servieren wir das Stöcklkraut traditionell zum knusprigen Braten. Das Stöcklkraut ist aber auch ohne Braten ein Star – und schnell zubereitet.«

Vorbereitungszeit
30Min.
Kochzeit
2Std.
30Min.
Schwierigkeit
mittelschwer
Menge
für4 Personen

Zutaten

    • 1 kleiner Weißkrautkopf (ca. 1 kg)
    • ½ TL Salz
    • 1 TL Kümmel (ganz)
    • 1 ½ l Wasser
    • 50 ml Weißweinessig
    • 150 g Butter
    • 50 g Schnittlauch (geschnitten)

Zubereitung

  1. 1.

    Vom Krautkopf die äußeren Blätter entfernen. Dann so vierteln, dass an jedem Viertel ein Stück Strunk vorhanden ist, damit das Kraut beim Kochen nicht zerfällt. Die Krautteile in einen passenden Topf legen und mit Salz und Kümmel bestreuen. Mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 2 Stunden stehen lassen. Dann mit dem Wasser auffüllen und bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten kochen. Mit einem Holzspieß in den Kohl einstechen, das Kraut sollte nicht zu weich sein. Essig dazugeben und das Ganze weitere 5 Minuten kochen.

  2. 2.

    Butter in einem kleinen Topf schmelzen, aufkochen und köcheln lassen, bis sie zu schäumen beginnt. Weiter­köcheln, dabei mit einem Saucenbesen ca. 5 Minuten rühren, bis die Butter eine bräunliche Farbe bekommt und nussig duftet. Sofort vom Herd ziehen bzw. umfüllen, da sie nachbräunt.

  3. 3.

    Das Kraut aus dem Wasser heben und auf Küchen­papier abtropfen. Auf Teller setzen und mit reichlich Nussbutter begießen, mit Schnittlauch bestreuen. Dazu passen Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.

Illustration: Grafilu

kocht im Restaurant »Wald­schänke« in Grieskirchen bei Linz und schreibt neben Caroline Authenrieth, Stephan Hentschel und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.

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