»Rote Bete und Dill enthalten jede Menge Vitamine, und der Eintopf liegt nicht schwer im Magen. Sojasauce und Sesamöl geben ihm etwas Fernöstliches. Ich verzichte auf Schmand oder saure Sahne, durch das Marinieren des Gemüses haben wir ordentlich Säure und Wumms auf dem Teller. Dazu Walnussbrot.«
Rote-Bete-Eintopf mit Erbsen, Dill und Sesamöl
Zutaten
- 1 Lorbeerblatt
- 2 TL Salz
- 350 g festkochende Kartoffeln (geschält und in 1x1 cm kleine Würfel geschnitten)
- 4 Schalotten (in Ringe geschnitten)
- 4 EL heller Balsamicoessig
- etwas Salz
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 1 Sternanis
- 600 g Rote Bete (geschält und in 1x1 cm kleine Würfel geschnitten)
- 2 EL Sesamöl
- 4 EL Sojasauce
- 4 Stängel Dill (klein gezupft)
- 1 Schalotte (halbiert)
- 30 g Ingwer (halbiert)
- 4 Stängel Dill (dünn)
- 1 EL Honig
- 50 ml Sojasauce
- 200 ml Rote-Bete-Saft
- 50 g TK-Erbsen
Zubereitung
1.
1,5 Liter Wasser in einem Topf mit dem Lorbeerblatt und 2 Teelöffeln Salz aufkochen. Die Kartoffelwürfel und Schalottenringe 4 bis 5 Minuten darin weich kochen. Das Wasser in einen weiteren Topf abgießen, aufbewahren. Die warmen Kartoffeln und Schalotten in einem Schälchen mit dem Essig, etwas Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Jetzt das Lorbeer-Kochwasser mit dem Sternanis aufkochen und die Rote-Bete-Würfel 4 bis 5 Minuten darin weich kochen. Das Wasser abgießen, wieder aufbewahren. Die Rote-Bete-Würfel in einem weiteren Schälchen mit dem Sesamöl und 4 EL Sojasauce marinieren. Den klein gezupften Dill dazugeben, alles umrühren und ruhen lassen.
2.
Nun in die aufbewahrte Lorbeerblatt-Sternanis-Brühe die halbierte Schalotte, den halbierten Ingwer, die dünnen Dillstängel, den Honig, 50 ml Sojasauce und den Rote-Bete-Saft geben. Das Ganze auf 1,2 Liter einkochen. Die Brühe durch ein Sieb abgießen und die aufgetauten TK-Erbsen, die marinierten Kartoffeln und die Rote Bete hinzufügen. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Stephan Hentschel
kocht im Restaurant »Cookies Cream« in Berlin und schreibt neben Elisabeth Grabmer, Maria Luisa Scolastra und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.
