Das KochquartettRayu mit Cashewnüssen und Anchovis

Aus Heft 9/23
Foto & Styling: Reinhard Hunger

Mit ein bisschen Schärfe kann man eher schwache Gerichte ausgleichen. Von diesem Rayu, einer mit Chiliöl verfeinerten Gewürzmischung, sollte man deshalb am besten immer etwas zur Hand haben.

Von Tohru Nakamura

»Mit Schärfe lassen sich geschmacklich schwache Gerichte gut ausgleichen und aufpeppen. Viele Köche haben immer eine Tabasco-Flasche zur Hand, ich habe mein Rayu. Eigentlich ist es eine Art Chiliöl, in diesem Fall hat es Valentin in unserer Restaurantküche noch etwas modifiziert.«

Rayu mit Cashewnüssen und Anchovis

Vorbereitungszeit
25Min.
Kochzeit
5Min.
Schwierigkeit
einfach
Menge
für4 Personen

Zutaten

  • Für das Chiliöl:

    • 100 g rote Chilischote:
    • 100 ml neutrales Öl (Raps- oder Traubenkernöl)
  • Für das Rayu:

    • 5 Schalotten
    • 1 Knolle Knoblauch
    • 50 g Ingwer
    • 5 rote Chilischoten (oder 1–2 EL grobes getrocknetes Chilipulver)
    • 250 ml Sesamöl
    • 250 g Cashewnüsse
    • 3 Anchovis

Zubereitung

  1. Für das Chiliöl das neutrale Öl in einen Topf gießen, Chili­schote in feine Ringe schneiden und mit den Kernen dazugeben, einmal auf 150 Grad aufkochen. 20 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb passieren.


Für das Rayu Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen, in feine Scheiben, die Chilischoten in feine Ringe schneiden und alles zusammen im Sesamöl bei 150 Grad frittieren. Die Cashewnüsse im Ofen bei 180 Grad etwa 8 Minuten rösten, dann hacken. Die Anchovis ebenfalls fein hacken. Die Schalotten-Knoblauch-Sesamöl-Masse in einen Mixer geben und an­mixen. Cashewnüsse und Anchovis dazugeben und das Ganze mit dem selbst gemachten Chiliöl ab­schmecken. Gekühlt etwa 4 Wochen haltbar.

Illustration: Grafilu

kocht in ­seinem Restaurant »Tohru in der Schrei­berei« in München und schreibt neben ­Caroline Autenrieth, Elisabeth ­Grabmer und ­Stephan Hentschel für ­unser »Kochquartett«.

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