»Diese Rösti können auch als eigenständiges Gericht punkten. Ich habe sie schon mit Sauerkraut statt Kürbis gemacht, aber dann ohne Curry, da passen die Rösti zu etwas deftigeren Speisen. Curry gibt dem Gericht eine besondere Frische und Note.«
Kartoffel-Kürbis-Rösti
(ca. 14 Stk. Rösti)
Zutaten
- 4 große Kartoffeln (ca. 420 g, geschält und geraspelt)
- 200 g Muskatkürbis
- 1 Schalottenzwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- Salz
- Pfeffer
- Prise gemahlener Kümmel
- Prise Paprikapulver
- 1 Messerspitze Chilipaste
- Muskatnuss
- ½ TL Currypulver
- 30 g gehackte Kürbiskerne
- 4 Eigelb
- 50 g Maisstärke
- 50 ml Pflanzenöl (oder Butterschmalz)
- geschnittener Schnittlauch zum Anrichten
- 2 TL Kürbiskernöl
Zubereitung
1.
Geraspelte Kartoffeln in eine Schüssel mit reichlich kaltem Wasser geben. 10 Minuten stehen lassen, damit sich die Kartoffelstärke ausschwemmt. In der Zwischenzeit Kürbis raspeln und in eine Schüssel geben, Schalotte und Knoblauchzehe fein schneiden und dazugeben. Die Gewürze und die gehackten Kürbiskerne dazugeben, alles gut durchmischen. Nun die abgetropften Kartoffeln beigeben, die Eigelbe und die Maisstärke unterheben.
2.
Herdplatte auf mittlere Stufe stellen. Öl in eine beschichtete Pfanne geben. Darin mit einem Löffel Nocken aus der Kartoffel-Kürbis-Masse platzieren und etwas plattdrücken (Höhe ca. 1 cm), sodass Taler entstehen. Hitze auf niedrige Stufe schalten, alles auf beiden Seiten goldbraun braten (ca. 8 Minuten). Zum Anrichten mit viel Schnittlauch bestreuen und mit Kernöl beträufeln. Als Beilage eignet sich beispielsweise Feldsalat.

kocht im Restaurant »Waldschänke« in Grieskirchen bei Linz und schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Stephan Hentschel und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.
