»Die saure Forelle, wie sie von meiner Mutter immer genannt wurde, ist ein traditionelles Gericht zur Jause beziehungsweise zur Brotzeit. Dazu gibt es getoastetes Weißbrot oder kleine, mit Schale gekochte Kartoffeln.«
Sauer eingelegte Forellenfilets
Für 4 Personen
Zutaten
- 4 küchenfertige Forellenfilets (insgesamt ca. 500 g)
- Salz
- weißer Pfeffer aus der Mühle
- etwas Öl
- 300 g Schalotten
- 250 ml Wasser
- 300 ml Weißweinessig
- 20 g Kristallzucker
- 5 Wacholderbeeren
- 1 Nelke
- 2 Lorbeerblätter
- 10 schwarze Pfefferkörner
- 2 Zweige frischer Thymian
- ½ Limette (in Scheiben geschnitten)
Zubereitung
Die Forellenfilets von Gräten befreien und in 5 cm große Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und die Filets auf der Hautseite etwa 3 Minuten braten, kurz umdrehen, dann zum Auskühlen in eine flache Schüssel geben. In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. In einem Topf Wasser, Essig und Zucker mit Wacholderbeeren, Nelke, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern aufkochen. Schalottenringe, Thymian und Limettenscheiben dazugeben, einmal aufkochen lassen und beiseitestellen. Die abgekühlte Marinade über die Fischfilets gießen, sodass diese bedeckt sind. Die Filets 2 bis 3 Stunden marinieren lassen.

kocht im Restaurant »Waldschänke« in Grieskirchen bei Linz und schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Stephan Hentschel und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.
