Das KochquartettÖsterreichisches Polsterzipf-Gebäck

Aus Heft 24/22
Foto und Styling: Reinhard Hunger

Der Polsterzipf ist ein in Vergessenheit geratenes Gebäck aus der österreichischen Bauernküche. Zeit, es zurück in die Öfen von heute zu bringen – egal, ob in der süßen oder pikanten Variante.

Von Elisabeth Grabmer

»Ein in Vergessenheit geratenes Gebäck aus der bäuerlichen ­Küche Österreichs. Der Teig sollte sich beim Ausbacken auf­plustern, was den Namen dieses Gebäcks erklärt. Auch eine ­pikante Variante ist möglich: Nach dem Backen mit Meersalz bestreuen und mit einem feinen Kräuterdip servieren.«

Polsterzipf

Vorbereitungszeit
15Min.
Back/Gesamtzeit
2Std.
15Min.
Schwierigkeit
einfach
Menge
für4 Personen

Zutaten

    • 250 ml Milch
    • 80 g Butter
    • 1 Prise Salz
    • 500 g glattes Mehl (plus ein wenig Mehl zum Auswalken)
    • 1 Ei
    • 500 g Butterschmalz oder 500 ml Pflanzenöl zum Ausbacken
    • 3 EL Puderzucker und 1 TL Vanillezucker (vermischt)

Zubereitung

  1. Die Milch mit der Butter und einer Prise Salz aufkochen und abkühlen lassen. Das Mehl auf eine Arbeitsplatte geben, eine Mulde bilden, das Ei und die lauwarme Milch dazugeben und das Ganze mit beiden Händen rasch zu einem glatten Teig ver­arbeiten. Den Teig zugedeckt im Kühlschrank zwei Stunden ruhen lassen. Butterschmalz oder Öl in einem weiten Topf erhitzen. In der Zwischenzeit die Arbeitsfläche mit ein wenig Mehl bestäuben, den Teig 3 mm dick ausrollen, 5 x 5 cm große Quadrate (oder auch Rechtecke) ausschneiden und diese im heißen Fett auf beiden Seiten jeweils 2 Minuten ausbacken. Gebäck herausnehmen und auf ­einem Küchenpapier abtropfen lassen. Polsterzipf noch warm mit dem Puderzucker-Vanillezucker-Gemisch bestreuen und gleich genießen.

Illustration: Grafilu

kocht im Restaurant »Waldschänke« in Grieskirchen bei Linz und schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Stephan ­Hentschel und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.

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