Das KochquartettMühlvierteler Kümmelrahmsuppe mit Schwarzbrot und pochiertem Ei

Aus Heft 51/22
Foto & Styling Reinhard Hunger

Ein Klassiker aus Österreichs Norden: Die kräftige Kümmelrahmsuppe mit würzigen Schwarzbrot-Croûtons und sanft pochiertem Ei wärmt nach langen Spaziergängen und rundet jedes Familienessen ab.

Von Elisabeth Grabmer

»Die Rahmsuppe ist bei uns in der Familie eines der Lieblingsgerichte und ein Klassiker im Mühlviertel. Die Suppe ist schnell und einfach zu­bereitet. Wichtig ist die Konsistenz: nicht zu dickflüssig und auch nicht zu wässrig. Die perfekte, wärmende Familiensuppe nach einem Winter­spaziergang oder zum Festtagsessen.«

Vorbereitungszeit
20Min.
Kochzeit
20Min.
Schwierigkeit
mittelschwer
Menge
für4 Personen

Zutaten

    • 500 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
    • ½ EL Kümmelsamen
    • Salz und Pfeffer aus der Mühle
    • 1 Prise Muskatnuss (gerieben)
    • 500 g Sauerrahm
    • 30 g Weizenmehl (glatt, fein gemahlen, Type 405)
    • 2 Scheiben Schwarzbrot
    • 50 g Butterschmalz
    • 1 Spritzer Weißweinessig
    • 4 Bio-Eier
    • 1 Bund Schnittlauch (klein geschnitten)

Zubereitung

  1. Die Brühe mit dem Kümmel in einem Topf aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und leicht köcheln lassen. In einer Schüssel den Sauerrahm mit dem Mehl glatt verrühren, dann in die nicht zu stark ­kochende Brühe einrühren, 10 bis 12 Minuten köcheln lassen. Das Schwarzbrot in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Brotstreifen darin knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Reichlich Wasser mit dem Essig in einem Topf zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und so das Wasser knapp unter dem Siedepunkt halten. Nacheinander jedes einzelne Ei in eine Tasse aufschlagen, dann vorsichtig in das Wasser gleiten und 3 bis 4 Minuten ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen. Die Suppe auf Suppenschalen verteilen, jeweils ein pochiertes Ei hineinsetzen, mit Schwarzbrotstreifen bestreuen und mit Schnittlauch garniert servieren.

Illustration: Grafilu

kocht in ­der »Waldschänke« in ­Grieskirchen bei Linz und schreibt neben ­Caroline Autenrieth, Stephan Hentschel und Tohru Nakamra für ­unser »Kochquartett«.

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