»Diese Suppe gelingt immer und ist mit fast allem kombinierbar. Ich bevorzuge diesen süßlichen, nussigen Geschmack, also den ursprünglichen Geschmack der Pastinaken. Diese sind nicht zu verwechseln mit der Petersilienwurzel, die ist dünner und würziger. Die Senfkörner geben der Suppe eine kleine Schärfe.«
Zutaten
- 1 kleine Zwiebel
- 500 Gramm Pastinaken
- etwas Haselnussöl (oder Butterschmalz)
- 30 g Haselnüsse (ganz)
- 1 TL Senfkörner
- 100 ml Weißwein
- 1 l Gemüsebrühe
- 250 g Schlagsahne
- Saft von ½ Zitrone
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- 1 EL gehackte Petersilie
Zubereitung
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Pastinaken putzen und in Scheiben schneiden. Haselnussöl (oder Butterschmalz) in einem Topf erwärmen, die Zwiebelwürfel und 20 g Haselnüsse (die restlichen Nüsse fein reiben und beiseitestellen) darin glasig dünsten. Die Pastinakenscheiben mit den Senfkörnern dazugeben und das Ganze weitere 3 Minuten dünsten. Mit Weißwein ablöschen, Gemüsebrühe dazugießen und alles bei niedriger Temperatur in etwa 20 Minuten weich kochen. Die Sahne hinzufügen, das Ganze in ein Mixglas geben und pürieren. Durch ein feines Sieb gießen und die Suppe mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Die Suppe in Schüsseln oder tiefe Teller geben und mit Petersilie und den geriebenen Haselnüssen bestreut servieren.

kocht in der »Waldschänke« in Grieskirchen bei Linz, Österreich, und schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Stephan Hentschel und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.
