Das Kochquartett: das RezeptKnollensellerie mit Haselnuss, Miso und Meerrettich

Aus Heft 45/25
Foto & Styling: Reinhard Hunger

Rote-Bete-Carpaccio ist längst ein Vorspeisen-Klassiker. Doch auch gegarter Sellerie wird durch die Scheibchentechnik zur Delikatesse – vor allem in Kombination mit einer würzigen Miso-Haselnuss-Meerrettich-Creme. 

Von Tohru Nakamura

»Wurzelgemüse wie Rote Bete, Karotte oder eben Sellerie gart man am besten ungeschält und auf Salz, das zieht die Feuchtigkeit, und der Geschmack wird intensiver. Die Aromen von Haselnuss und Meerrettich harmonieren wunderbar. Eine schöne Vorspeise.«

Vorbereitungszeit
30Min.
Kochzeit
2Std.
Schwierigkeit
mittelschwer
Menge
für4 Personen

Zutaten

    • 1 mittelgroßer Knollensellerie
    • etwa 1 kg grobes Meersalz (wiederverwendbar zum Garen von Gemüse im Ofen)
    • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
    • 200 g Crème fraîche
    • 2 EL helle Misopaste
    • 4 EL Haselnussöl
    • 1 Bio-Zitrone
    • ½ Bio-Orange
    • 2 -3 EL Meerrettich (aus dem Glas oder frisch gerieben)
    • etwas Kerbel
    • 1 kleiner Bund Schnittlauch
    • 1 Handvoll geröstete Piemonteser Haselnüsse
    • etwas Butter zum Anbräunen

Zubereitung

  1. 1.

    Meersalz auf ein Backblech streuen und den Sellerie ungeschält direkt auf das Salz legen. Im Ofen bei 180 Grad etwa 1,5 bis 2 Stunden garen, bis man mit einem Holzspieß oder Messer gut einstechen kann. Den Sellerie etwas abkühlen lassen und anschließend die Schale rund­herum entfernen. In dünne Scheiben schneiden (wie ein Carpaccio) und auf eine Platte oder auf Teller flach verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen.

  2. 2.

    Die Crème fraîche mit der Misopaste und dem Haselnussöl glatt rühren, mit Saft und Zeste von Zitrone und Orange sowie Salz, Pfeffer und Meerrettich abschmecken. Fein geschnittenen Kerbel und Schnittlauch unterheben. Gegarte Selleriescheiben mit der angerührten Crème fraîche bedecken. Zum Schluss mit grob gestoßenen Haselnusskernen bestreuen. Die Selleriescheiben mit etwas gebräunter Butter beträufeln. Dazu am besten ein dunkles Brot servieren.

Illustration: Grafilu

kocht in seinem Restaurant »Tohru in der Schrei­berei« in München und schreibt neben Caroline Autenrieth, Elisabeth Grabmer und Stephan Hentschel für unser Kochquartett.

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