»Vor Kurzem wurde mir in einem Podcast die Frage gestellt, ob und wie ich einen Kaiserschmarrn auf japanische Art hinbekäme. Die Herausforderung habe ich natürlich angenommen, meine Mutter wurde schließlich in der Steiermark geboren.«
Zutaten
Zur Vorbereitung
- 50 g getrocknete gelbe Weinbeeren (oder Rosinen)
- 100 ml Umeshu (japanischer Pflaumenwein)
Zum Fertigstellen
- 20 g Butter
- 3 -4 EL geröstete Pinienkerne
- Puderzucker zum Bestäuben
Für den Teig
- 160 g Mehl (Type 405)
- 40 g Kinakopulver
- ½ TL Yuzuschalenpulver
- 50 g Seidentofu
- 400 ml Milch
- 6 Eier
- ½ TL Sojasauce
- 30 g Zucker
- 30 g Butter
Zubereitung
1.
Gelbe Weinbeeren über Nacht im Umeshu einlegen.
2.
Mehl, Kinakopulver und Yuzuschalenpulver in eine Schüssel geben. Tofu und Milch mit einem Pürierstab glatt mixen. Tofumilch in die Mehlmischung einrühren und verquirlen, sodass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Eier trennen. Die Eigelbe, Sojasauce und Zucker zum Mehl-Milch-Mix geben und ebenfalls verrühren. Die Eiweiße zu Schnee aufschlagen und unter die Masse heben. In einer ofenfesten Pfanne Butter aufschäumen lassen und den Teig hineingeben.
3.
Die Weinbeeren abtropfen lassen und auf den Teig streuen. Pfanne in den vorgeheizten Ofen stellen und den Teig bei 180 bis 200 Grad circa 10 Minuten backen. Herausnehmen, Pfannkuchen einmal schwungvoll wenden und nochmals 5 Minuten im Ofen garen.
4.
Den gebackenen Teig aus der Pfanne auf ein Blech gleiten lassen und mit einer Gabel zerreißen. Butter in der Pfanne leicht bräunen, Pinienkerne und den zerrissenen Kaiserschmarrn dazugeben und etwas schwenken. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

kocht in seinem Restaurant »Tohru in der Schreiberei« in München und schreibt neben Caroline Autenrieth, Elisabeth Grabmer und Stephan Hentschel für unser Kochquartett.
