Das KochquartettGrünes Chop Suey

Aus Heft 7/25
Foto & Styling Reinhard Hunger

Grüner wird's nicht: Wer knackige und frische Gerichte mag, kommt bei diesem chinesischen Chop Suey aus lauter grünen Zutaten voll auf seine Kosten – und tut nebenbei noch was für seine Gesundheit.

Von Stephan Hentschel

»Das chinesische Chop Suey heißt übersetzt ›Gemischtes, Kleinge- schnittenes‹. Man kann die Zutaten beliebig austauschen und saisonal anpassen. Es ist schnell zubereitet, knackig, frisch. Bei diesem Rezept dominiert die Farbe Grün.«

Vorbereitungszeit
35Min.
Schwierigkeit
mittelschwer
Menge
für4 Personen

Zutaten

    • 100 g grüne Paprika
    • 100 g Kohlrabi (geschält)
    • 100 g Pak Choi
    • 100 g grüne Bohnen (geputzt)
    • 100 g Zuckerschoten
    • 150 g Champignons
    • 50 g Zwiebel (geviertelt)
    • 20 g Knoblauch
    • 100 g Brokkoliröschen
    • 50 ml Sesamöl (geröstet)
    • 100 ml Weißwein
    • 400 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
    • 2 TL (Mais-) Stärke
    • 100 g Erbsen (TK)
    • 100 ml Sojasauce (salzarm)
    • 40 g Erdnüsse
    • Salz

Zubereitung

  1. 1.

    Paprika in Streifen schneiden, Kohlrabi in 1 × 1 cm große Würfel, Pak Choi in 2 × 2 cm große, Bohnen in 5 cm große Stücke schneiden. Von den Zucker­ schoten Enden und Fäden entfernen. Champignons achteln. Zwiebel und Knoblauch in feine Scheiben schneiden. In einem Topf Wasser zum Kochen brin­gen (auf 1 Liter 10 g Salz). Bohnen für eine Minute, dann Zuckerschoten und Brokkoli dazugeben und das Ganze weitere 2 Minuten blanchieren. Herausnehmen und in eiskaltem, gesalzenem Wasser abschrecken, in einem Sieb abtropfen lassen.

  2. 2.

    In einer großen Pfanne das Öl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch kurz anschwitzen, Pilze, Paprika und Kohlrabi darin 2 bis 3 Minuten anbraten. Mit Wein ablöschen und 1 Minute rühren. Brühe mit Stärke mi­schen und angießen. Alle übrigen Zutaten dazugeben und umrühren, Deckel daraufsetzen und alles bei klei­ner Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Eventuell etwas salzen. Wer es scharf mag, kann anfangs etwas Chili beigeben. Wer möchte, dekoriert die Teller mit einer Prise Sesamkörnern. Man kann das Gericht so essen, dazu passen aber auch Reis oder Pellkartoffeln.

kocht im ARD-Buffet sowie auf internationalen Events und schreibt neben Caroline Autenrieth, Elisabeth Grabmer und Tohru Nakamura für unser Kochquartett.

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