Das Beste aus aller WeltAbschied im Morgengrauen

Aus Heft 43/21

Lesezeit: 3 Min.

Illustration: Dirk Schmidt

Was ein poetischer Satz von Robert Habeck über die Koalitionsverhandlungen, den Schlafmangel in der Politik und die neue Regierung verrät.

Von Axel Hacke

A

Ach, wie gefällt mir doch ein Satz des Schriftstellers Robert Habeck, den ich im Spiegel entdeckte. Als vor einer Weile die Vorsitzenden von SPD, FDP und Grünen nachmittags vor die Kameras traten, um bekannt zu geben, sie würden in Verhandlungen eintreten, sagte Habeck, noch ein wenig grau im Gesicht nach einer durchsondierten Nacht: »Wir schieden nicht unweit von hier am frühen Morgen.«

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