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Kürzlich war ich für ein paar Tage in Berlin-Neukölln. Einige Freunde wohnen da oder haben ihre Büros in der Gegend, in Rixdorf, um genau zu sein, dem um den Richardplatz fast dörflich anmutenden Viertel zwischen Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Früher hieß ganz Neukölln Rixdorf. Das wurde 1912 geändert. Rixdorf hatte damals einen schlechten Ruf, es war prekär. Rixdorfer war ein Synonym für Kriminelle, Proleten oder, für den Kaiser schlimmer, Sozialdemokraten.
