Das Beste aus aller WeltGehirn auf Sparprogramm

Aus Heft 16/21

Lesezeit: 2 Min.

Illustration: Dirk Schmidt

Erstaunlich, wie schnell man sich in Coronazeiten an manche Dinge gewöhnt – selbst an das rituelle Nasenbohren.

Von Axel Hacke

B

Bruno, mein alter Freund, war zu Besuch. Wir saßen am Küchentisch, das Abendessen stand im Ofen, vor uns befanden sich Kleinigkeiten, Oliven, Käse, Kapernäpfel auf einem Teller. Bevor Bruno die Küche betreten hatte, hatten er, Paola und ich uns in verschiedene Zimmer begeben, Wattestäbchen in die Nasen eingeführt und … Gehört dies nicht zu den mächtigsten Veränderungen des sozialen Lebens? Dass der Begrüßung des Gastes (an sich nun schon ein so sensationelles wie angstbesetztes Ereignis) rituelles Nasenbohren in getrennten Räumen vorgeschaltet ist?

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