Das Beste aus aller WeltDie Zerstörungskraft des Größenwahns

Aus Heft 10/22

Lesezeit: 2 Min.

Illustration: Dirk Schmidt

Forscher haben nun herausgefunden, dass Fische keineswegs stumm sind, sondern eine Vielzahl von Lauten von sich geben. Unser Kolumnist wusste das schon lange – dank eines Märchens, das gerade wieder beklemmend aktuell ist.

Von Axel Hacke

Z

Zu meinen Lieblingstieren in der Geschichte der Zoologie gehört der blinde Zwergwels Xaverl, der im Aquarium des Nobelpreisträgers Karl von Frisch lebte. Frisch hatte es ­Anfang der Zwanzigerjahre an der Universität Rostock mit einem Kollegen zu tun, der behauptete, Fische könnten nicht hören. Zum ­Beweis postierte dieser Professor eine Opernsängerin vor seinem Aquarium und ließ sie singen. Die Reaktion des Fisches: null. Dies nahm er als Beweis für die Richtigkeit seiner These von der Fischtaubheit.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: