Coronatagebuch»Wer in den Ring steigt, kann sich nicht verstecken«

Lesezeit: 4 Min.

Günther Kugler, 57, arbeitet seit 20 Jahren im Jugendzentrum »K-Town« in Hanau, gemeinsam mit drei Kolleginnen. 
Günther Kugler, 57, arbeitet seit 20 Jahren im Jugendzentrum »K-Town« in Hanau, gemeinsam mit drei Kolleginnen.  Foto: privat

Günther Kugler betreut Jugendliche, die den rassistischen Anschlag in Hanau überlebt haben. In der vierten Folge seines Coronatagebuchs erzählen er und seine Kollegin Antje Heigl, wie Boxtraining die Jungs und gerade Mädchen selbstbewusster macht und sogar bei psychischen Krankheiten hilft. Und warum Corona diese Arbeit gefährdet.

A

Am Anfang gab es natürlich kritische Stimmen: Wir würden hier die nächsten Straßenschläger ausbilden. Wie wir das verantworten könnten? Auch unsere damaligen Geldgeber, die evangelische Kirchengemeinde Kesselstadt und die Stadt Hanau, teilten diese Bedenken. Aber seit es unser Boxtraining im Juz gibt, seit 2003, mussten wir nie jemanden rausschmeißen, weil er oder sie sich auf der Straße prügelte.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: