ArbeitslebenJuhu, ich bin dann mal weg!

Lesezeit: 1 Min.

Pressebild

Viel Spielraum hat der Verfasser einer Abwesenheitsnotiz normalerweise nicht. Aber manche Arbeitnehmer brechen eben doch aus der »Bei wichtigen Fragen wenden Sie sich an«-Routine aus. Und dann scheinen Arbeitsfrust oder Urlaubsvorfreude durch. Eine Typologie des Abschiednehmens.

Von Marc Baumann und Wolfgang Luef

Typ 1:
Was es sagen soll: Ich schau eh ständig in meine Mails.
Typischer Beruf: Techniker, Social-Media-Redakteur
Wohin der Urlaub geht: Japan (aber nur nach Tokio)
Was er mitbringt: Einen Roboterhund

Pressebild

Typ 2:
Was es sagen soll: Wehe, du schreibst mir!
Typischer Beruf: Beamter
Wohin der Urlaub geht: Wie jedes Jahr auf die Skihütte im Kaunertal
Was er mitbringt: Ein gebrochenes Bein

Pressebild

Typ 3:
Was es sagen soll: Wehe, jemand schreibt mir!!!!!
Typischer Beruf: Vollzugsbeamter
Wohin der Urlaub geht: Heimische Sofa-Landschaft
Was er mitbringt: Den leidigen Kollegen? Nichts! Nix! Niente!
 

Pressebild


Typ 4:
Was es sagen soll: Wenn ich im Urlaub bin, bricht in weiten Teilen der westlichen Welt die Volkswirtschaft zusammen
Typischer Beruf: Teamleiter
Wohin der Urlaub geht: Seychellen, Kitzbühel und München. Alles in einer Woche.
Was er mitbringt: 87 Vorschläge für das nächste Brainstorming

Pressebild

Typ 5:
Was es sagen soll: Hoffentlich ruft mal jemand an.
Typischer Beruf: Stellvertretender Abteilungsleiter, Pressesprecher
Wohin der Urlaub geht: Zu den gehässigen Schwiegereltern Was er mitbringt: Die kalten Reste des Gänsebratens

Pressebild

Typ 6:
Was es sagen soll: Ich wäre echt reingekommen mit der Lungenentzündung, aber auf halber Strecke hat mich ein Laster angefahren – morgen bin ich wieder fit!
Typischer Beruf: Persönlicher Assistent, Büroleiter
Wohin der Urlaub geht: Nur kurz die Blutungen stoppen in der Notaufnahme
Was er mitbringt: Schokolade für alle Kollegen und die Briefmarke, nach der ein Kollege letzte Woche im Nebensatz mal gefragt hatte

Pressebild

Typ 7:
Was drin steht: Hat keine Abwesenheitsnotiz
Was es sagen soll: Ich hätte lieber keinen Urlaub genommen, aber ich hatte noch 1275 freie Tage übrig aus dem letzten Jahrzehnt
Typischer Beruf: Techniker
Wohin der Urlaub geht: Nur bis zum Ende des WLAN-Fimennetzes – dann fällt ihm ein, dass er noch schnell was erledigen muss
Was er mitbringt: Entschuldigungsblumen für seine Freundin

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: