#7Tage7Songs»Wir haben wie die Bekloppten getanzt«

Lesezeit: 2 Min.

Elisa Schlott hat lange Zeit in Lodon gelebt.
Elisa Schlott hat lange Zeit in Lodon gelebt. Jeanne Degraa

Die Schauspielerin Elisa Schlott erzählt, welcher Song auf ewig mit ihren Studienerinnerungen verschmolzen ist - und warum sie insgeheim so sein wollte wie Mozart. 

N

#1 »New Error« von Moderat 

Dieser Song hat Wucht. Er erinnert mich an durchzechte Nächte mit meinen Kommilitonen von der Schauspielschule. Nach jedem Szenenstudium wurde gefeiert. Ehrlich gesagt haben wir uns gegenseitig sehr viel gefeiert. Obwohl ich in den letzten vier Jahren so viel gearbeitet habe wie noch nie, kommt mir das Studium im Rückblick wie eine einzige Party vor. So viele Eindrücke in viel zu kurzer Zeit. Der impulsive Bass von »New Error« ist mit meiner Erinnerung an diese Zeit verschmolzen. Wir haben wie die Bekloppten getanzt.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

#2 »Turn The Page« von The Streets 

Mit zwölf Jahren habe ich meinen ersten Film in Schottland gedreht. Geblieben ist mir, abgesehen von den Erinnerungen, der Sound. Die Jungs von The Streets hörte ich da einmal im Radio und war infiziert. Die eindringlichen Beats, der charmante britische Akzent. »Original Pirate Material«  habe ich bis heute immer griffbereit. Das ist in your face -und herrlich anders.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

#3 »Behold A Pale Horse« von Ebony Bones 

Nach der Schule habe ich ein Jahr in London gelebt und meine absolute Lieblingsbeschäftigung war an den Wochenenden auf Märkten zu bummeln. Auf dem Brick Lane Market gab es einen Alternativen Musikstore, das Rough Trade East. Dort bekam ich zu den unzähligen neuen Eindrücken auch neue Klänge. Ich wollte mich ja auch ein wenig neu erfinden. Da kam mir dieser wilde Mix aus Post-Punk, Afrobeat, Art Rock, Klassik und Elektro sehr gelegen. Ein Sound mit dem Rhythmus der Stadt. Es musste was passieren. Aufreibend und auch etwas beängstigend. Heute denke ich: Schräg, aber meins.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

#4 »Mett Macht Schlank« von B6BBO 

Es ist schwierig über die Jungs zu schreiben, man muss sie live erleben. Mit Gurke und Wodka. Sie sind grandios selbstironisch, Berliner Zeitgeist und Vollfreaks im besten Sinn. Berlin meets Balkansound. Lieben Gruß an die Heimat, mit einem lachenden und einem mitgrölenden Auge.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

#5 »Ganz Wien« von Falco 

In Falco habe ich mich als Teenager verknallt. Meine Freunde konnten das damals nicht nachvollziehen. War doch voll die Oldie-Schlager-Musik. Gar kein Indie-Pop-Rock. Nicht mal aus Schweden! Ich aber war süchtig nach dem Wiener Schmäh, bis heute! Falco ist eben Kult und ganz Wien auf Heroin.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

#6  »Sockosophie« von Käptn Peng und die Tentakel von Delphi

Käptn Peng bringt mich mit seinem Gedankenlabyrinth von Absurditäten immer zum schmunzeln. Er stellt die großen Fragen: »Von mir der Socke des Lebens! Ich bin Ursache all deines Strebens! Konvertiere zur Sockosophie, zum Sockismus jetzt oder nie!« Unbeschwert philosophisch oder so. Das Peng beeindruckt mit Wortneuschöpfung, Witz und Neugier. Und macht einfach Bock.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

#7 »Eine Kleine Nachtmusik« von Wolfgang Amadeus Mozart 

Klingt komisch, ist aber so. Als Kind war ich ein riesiger Mozart-Fan. Mein Bücherregal umfasste ganze vier Mozart-Biografien, die ich tatsächlich alle gelesen habe. Danach folgten Klavierstunden, in der stillen Hoffnung, auch ein kleines Mozart Genie zu sein. Das war allerdings nicht der Fall. Zuhause Üben war dann doch anstrengend. Und so wurde aus mir ein klassischer Durchschnittsklavierschüler und heute berühren meine Finger nur noch an Weihnachten die Klaviertastatur. Trotzdem: Mozarts einprägsamen Melodien verpassen mir immer wieder Ohrwürmer. Völlig crazy und genial. Auch für Alltagsgenies immer eine Inspiration.

YouTube

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

Elisa Schlott ist am 16. April in der ZDF-Verfilmung »Der Richter« an der Seite von Heino Ferch zu sehen. 

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: