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Weltmeisterschaft im Hässlichtanzen:Hässlich tanzt am besten

Gute Nachrichten für all die Männer und Frauen, über die auf der Tanzfläche oft gespottet wird: Beim "Ugly Dance World Cup" können sie sich mit anderen untalentierten Tänzern messen.

Verrückte Verrenkungen und peinliche Zuckungen: Bei manchen Menschen sieht es einfach sehr merkwürdig aus, wenn sie ihrem Tanztrieb freien Lauf lassen. Je mehr Spaß es den untalentieren Tänzern macht, sich vermeintlich rhythmisch zur Musik zu bewegen, desto mehr Spott von den Umstehenden ist ihnen gewiss.

Weltmeisterschaft im Hässlichtanzen

Es kann ja nicht jeder John Travolta sein: Wer beim Tanzen eine komische Figur macht, hat eine gute Chance bei der Weltmeisterschaft im Hässlichtanzen.

(Foto: Foto: dpa)

Nun sind die Zeiten vorbei, in denen schlechte Tänzer am Rande der Diskogesellschaft stehen: In Hamburg steigt im Oktober die erste Weltmeisterschaft im Hässlichtanzen. Flo Schüppel, 31, hat gemeinsam mit drei Freunden den "1st annual ugly dance world cup" organisiert.

"Wir wollen dem Einheitsbrei auf den internationalen Tanzfluren entgegentreten und suchen die talentiertesten untalentierten Tänzer", sagte der 31-Jährige. Bislang seien Bewerbungen aus ganz Deutschland, aus Frankreich und sogar aus Afghanistan eingegangen. Teilnehmen kann jeder.

Idealerweise soll ein Team aus zwei bis vier Leuten bestehen. In der Gruppe lässt es sich bekanntlich besser herumalbern. Und wer noch Inspiriation braucht: Es kann sich durchaus lohnen, einen Blick auf alte Videoclips der Fantastischen Vier und Mc Hammer zu werfen.

© sueddeutsche.de/dpa/bre

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