WeltmädchentagChefin für einen Tag

Es soll ein Zeichen für die Gleichstellung sein: Junge Frauen aus aller Welt treten einen Tag lang an die Stelle von Regierungschefs, Ministern oder Konzernbossen. Sieben Kurzzeit-Praktikantinnen - und was sie anders machen würden.

Mädchen und junge Frauen treten einen Tag lang an die Stelle von Regierungschefs, Ministern oder Leitern großer Konzerne - das ist die Idee des Weltmädchentags am 11. Oktober. Auf Initiative des Kinderhilfswerks Plan International haben die Vereinten Nationen (UN) den Tag erstmals vor sieben Jahren stattfinden lassen, hier ein Archivbild aus München aus dem Jahr 2015. Im vergangenen Jahr öffnete zum Beispiel der kanadische Premier Justin Trudeau sein Büro. Auch der Präsident der Afrikanischen Union und der finnische Premierminister beteiligten sich. Und auch in diesem Jahr finden rund um den 11. Oktober 2018 in mehr als 70 Ländern der Erde gut 1000 solcher Aktionen statt. Begleitend dazu werden am Donnerstagabend etwa 60 bekannte Gebäude, Wahrzeichen und Denkmäler in 30 deutschen Städten in Pink angeleuchtet - zum Beispiel das Münchner Rathaus oder der Funkturm in Berlin. So soll ein Zeichen für die Chancengleichheit von Mädchen und Jungen und gegen Missbrauch und Diskriminierung gesetzt werden. Die Süddeutsche Zeitung stellt einige junge Frauen vor, die ihr Praktikum bereits hinter sich haben.

Bild: Alessandra Schellnegger 11. Oktober 2018, 12:102018-10-11 12:10:14 © SZ.de/zips/olkl/pvn