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Wahl der Miss Universe in Las Vegas:Reden ist Silber, Winken Gold

Bei der Wahl der Miss Universe in Las Vegas dreht sich alles um schöne Frauen - und um den Weltfrieden. Auch die landestypische Bekleidung der Damen ist spektakulär und zeigt ihren Hang zur Operette.

In Bildern.

Bei der Wahl der Miss Universe in Las Vegas dreht sich alles um schöne Frauen - und um den Weltfrieden. Auch die landestypische Bekleidung der Missen ist spektakulär - oder das, was manche darunter verstehen. Natahastlia Navarro ist die diesjährige Miss Kolumbien. Ihr Motto: Reden ist Silber, Winken ist Gold.

Lidija Kocic, die Miss Serbien, setzt als Glücksbringer auf Blumen.

Eva Arias, die Miss Dominikanische Republik, ist der lebende Beweis: Manche Frauen können auch zwei Handyfunkmasten auf dem Kopf tragen, ohne unelegant daherzukommen.

Vanessa Torres kommt aus Guam. Das liegt im westpazifischen Ozean, bei Mikronesien. Mehr muss man darüber vielleicht gar nicht wissen.

Kenia Martinez kommt nicht aus Afrika, sondern vertritt bei der Miss Universe ihr Land Honduras. Mit ihrem traditionellen Print-Kostüm lässt sie sich auf keine Experimente ein, sondern vertraut auf einen Klassiker.

Lady Mina aus Ecuador setzt auf traditionelle Folklore-Fashion. So kann man auch problemlos in Sevilla zur Fiesta gehen. Olé.

Keshtjella Pepshi kommt aus dem Kosovo. Warum sie Hörner trägt, ist in der Miss-Universe-Pressemappe leider nicht näher erläutert.

Qory Sandioriva repräsentiert Indonesien. Dort hat sich noch nicht rumgesprochen, dass Pumps im Römersandalen-Look total out sind.

Namaste, Miss India, Ushoshi Sengupta.

Miss Guatemala, Jessica Scheel, ist in landestypische Tracht geschlüpft - auch wenn ihr Nachname nicht unbedingt auf eine jahrhundertelange Verwurzelung in der Maya-Kultur vermuten lässt.

Rozanna Purcell vertritt Irland - und ist wohl der Traum von Horden an Mittelalter-Markt-Besuchern. Falls es mit dem Titel nichts wird, steht ihr also auch eine alternative Berufskarriere offen.

Rica Marva Wright geht als Pfau für Costa Rica ins Rennen. Zoologisch nicht ganz korrekt, aber wer möchte an einem solchen Tag der Freude meckern?

Angela Martini repräsentiert Albanien und geht als albanischer Wappenvogel in der Mauser.

Jesinta Campbell ist Miss Australien 2010, ihr Kostüm ist in den klassischen Erdtönen des Landes gehalten.

Miss Brasilien, Debora Lyra, in einem sehr hochgeschlossenen Outfit, außerdem zur Sicherheit noch ein Rosenkranz: Gerade von Brasilien haben sich manche vermutlich weniger erwartet.

Rima Fakih ist Miss USA 2010. Ihr Kostüm könnte glatt von einem traditionellen amerikanischen Unterwäschemoden-Hersteller geklaut sein.

Miss Rumänien, Oana Paveluc, geht als Donaudelta.

Braneka Bassett, die Miss Bahamas, kommt im klassischen Karnevalsgefieder.

Man weiß nicht, ob Miss Puerto Rico, Mariana Paola Vicente, durch die Karibik nach Amerika geschwommen ist. Aber möglich ist es. Warum sonst hätten sich so viele Algen in ihrem Schwimmkostüm verheddern sollen?

Klassisch bunt ist dagegen wieder LaToya Woods aus Trinidad & Tobago.

Etwas flatterhafter gibt sich dagegen Janeisha John von den Jungferninseln.

Das Rennen um die größte Hutspannweite gewinnt auf jeden Fall Miss Mexiko, Jimena Navarrete.

Auch Miss Nicaragua, Scharllette Allen Moses, setzt auf klassische Maya-Azteken-Folklore.

Yendi Phillipps kommt aus Jamaica und stellt einen Riesenfalter in den landestypischen Farben dar.

Wir haben es befürchtet: Miss Deutschland, Kristiana Rohder, kommt im Pseudo-Dirndl. Aber ist denn heut' schon Oktoberfest?

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