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VIP-Klick: Yvonne Catterfeld:Der Traum ist geplatzt

Sie war schon fest als neue Romy Schneider gebucht - doch nun hat Schauspielerin Yvonne Catterfeld ihre Hauptrolle in einem Kinofilm über die Leinwandlegende abgesagt.

Für ihre Fans war sie die Idealbesetzung, für sie selbst war es die Traumrolle: Yvonne Catterfeld als Romy Schneider. Doch nun wird wohl eine andere die Hauptrolle im Film "Eine Frau wie Romy" bekommen - die 29-jährige Schauspielerin hat abgesagt.

Yvonne Catterfeld, Romy Schneider; dpa

Sie spielt nun doch nicht die Romy: Schauspielerin Yvonne Catterfeld.

(Foto: Foto: dpa)

"Wir haben nach der Ankündigung des Drehs und der Hauptrolle von Yvonne Catterfeld ein Jahr lang gewartet", sagte Catterfelds Manager Jürgen Otterstein. "Als dann nichts passierte, haben wir sehr große, berechtigte Zweifel daran bekommen, ob der Film in der geplanten Qualität überhaupt entstehen kann."

Catterfeld selbst zeigte sich enttäuscht: "Die Rolle war und ist mein Traum, und ich halte daran fest", sagte sie der Bild-Zeitung. Doch nun sei die Finanzierung gescheitert und der französische Produzent abgesprungen. Unter den neuen Umständen sei das Projekt für sie "gestorben". Schneiders Ex-Mann Daniel Biasini soll Catterfeld persönlich für die Romy-Rolle ausgesucht haben.

Hintergrund der Absage ist ein Konflikt unter den Produzenten des Romy-Films. Ursprünglich war der achtzig Jahre alte Franzose Raymond Danon, der mit Romy Schneider als Star unter anderem "Der Kommissar und das Mädchen" produziert hat, an wichtiger Position daran beteiligt. Er sollte unter anderem die Frage der Persönlichkeitsrechte mit Daniel Biasini regeln.

Der Deutsche Douglas Welbat war für die Finanzierung zuständig. "Welbat hat seine Aufgabe nicht erfüllt", betont Manager Otterstein. "Er hat nicht einmal Filmförderungsmittel bekommen." Das Budget von ursprünglich 23 Millionen Euro sei immer tiefer abgerutscht - das Drehbuch sei dann dem Budget angepasst worden.

Das Publikum muss trotzdem nicht lange auf eine Filmbiografie über das Leben von Romy Schneider verzichten. Noch im November zeigt die ARD ihren Romy-Film mit Jessica Schwarz.

© sueddeutsche.de/dpa/bre/mmk

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