VIP-Klick: Verona Pooth "Die Wahrheit bleibt die Wahrheit"

Jetzt, nachdem die Ermittlungen gegen Verona Pooth eingestellt sind, erzählt die Moderatorin, wie belastend die Vergangenheit für sie gewesen ist.

Nachdem die Ermittlungen gegen Verona Pooth wegen Steuerhinterziehung und Untreue eingestellt wurden, kehren für die Moderatorin wieder ruhigere Zeiten ein. Wie die 42-Jährige gegenüber der Illustrierten Bunte erklärte, sei das Verfahren für sie eine große Belastung gewesen - nicht zuletzt, weil sie sich ungerecht behandelt gefühlt habe.

Verona im Glück: Nach dem Ende der Ermittlungen will die Moderatorin nach vorne schauen.

(Foto: dapd)

Die Ehefrau des Unternehmers Franjo Pooth sei "überaus glücklich", dass die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mittlerweile alle Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung und Untreue gegen sie eingestellt habe, sagte sie in dem Interview. Nun wolle sie nach vorne blicken.

"Ich habe nie etwas Kriminelles oder Unrechtes getan und immer an meinem Leitsatz festgehalten: Die Wahrheit bleibt die Wahrheit - im Guten wie im Schlechten", beteuerte Pooth.

Die Anschuldigungen hatten die Moderatorin nach eigenem Bekunden stark belastet, oft sei sie verzweifelt und traurig gewesen. "Doch dann habe ich alle Kraft zusammengenommen und aufs Neue um meine Familie und meine Karriere gekämpft." Die schwierige Zeit habe sie und ihren 41 Jahre alten Mann Franz-Josef, genannt Franjo, zusammengeschweißt. "Wir haben uns wieder mehr besonnen auf die Zufriedenheit und Dankbarkeit für das, was wir haben", sagte sie.

Verona Pooth war unter anderem vorgeworfen worden, dass private Ausgaben von Maxfield, der inzwischen insolventen Firma ihres Mannes, beglichen worden waren. Bis zuletzt unbestätigt waren 60.000 Euro Spekulationsgewinne, die nicht in Pooths Steuererklärungen auftauchten.

Nachdem Verona Pooth sich bereit erklärt hatte, 30.000 Euro an die SOS-Kinderdörfer zu spenden, waren die Ermittlungen in der vergangenen Woche eingestellt worden. Zuvor hatte die zweifache Mutter bereits 120.000 Euro an den Insolvenzverwalter der Firma ihres Mannes überwiesen. Angeblich sollen von einem Maxfield-Konto allein 90.000 Euro für Personenschutz weggegangen sein.

Die 30.000 Euro Spendengelder werden an ein bestimmtes Kinderdorf in Bolivien gehen, wo sie fünf Patenkinder habe, sagte Pooth der Bunten. "Das Geld tut mir nicht weh - und es kommt von Herzen. So kann ich mich letztendlich mit dem Gedanken trösten, dass die ganze schlimme Zeit am Ende doch für etwas gut war."

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