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VIP-Klick: Penelope Cruz:Mut zur Hässlichkeit

Penelope Cruz gilt als eine der schönsten Frauen Hollywoods - doch ihr selbst ist es offenbar gar nicht so wichtig, gut auszusehen. Im Gegenteil.

Wie uneitel: Penelope Cruz kümmert es angeblich nicht, wie sie aussieht. Trotzdem ist das Thema Schönheit etwas, das die Spanierin zu beschäftigen scheint.

Penelope Cruz: Keine Grimasse kann sie entstellen. Und falls doch, ist es ihr auch egal.

(Foto: Foto: Reuters)

Der britischen Zeitung Times sagte die 35-Jährige, sie habe kein Problem damit, in einem Film schlecht auszusehen. "Es ist mir nicht wichtig, gut auszusehen", sagte sie. "Ich tue das, was nötig ist, um die Filmfigur so zu spielen, wie sie sein soll. Es ist wichtig, dass man nicht selbstsüchtig ist."

Sie gebe sich in die Hände des Regisseurs, der sie wie ein Stück Ton formen könne: "Ich habe einen sehr wandlungsfähigen und formbaren Körper."

Obwohl sie selbst offenbar gerne über ihren Körper spricht, mag sie es nicht, wenn andere Kolleginnen dasselbe tun: "80 Prozent von ihnen erzählen diese Geschichte, dass sie in der Schule das hässliche Entlein waren. Ich glaube, wir hatten genug von diesen Geschichten."

Damit wäre das Thema ja erledigt - fast. Denn irgendwie möchte Cruz doch noch etwas zum leidigen Thema des hässlichen Entleins beitragen: "Ich würde wahrscheinlich dasselbe über mich sagen."

Ein ähnliches Understatement war kürzlich von Schauspielkollegin Sienna Miller zu hören: Über ihren Körper klagte die 27-Jährige: "Nehmen Sie zum Beispiel meinen Hals: Ha, ich habe gar keinen."

Sie weiß immerhin, wie sie sich darüber hinweg trösten kann: "Ich kann sehen, hören und sprechen, das ist das Wichtigste".

© sueddeutsche.de/bre
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