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VIP-Klick: Lena Meyer-Landrut:Hörsaal statt Hitliste

Lena geht an die Uni: Die Siegerin des Eurovision Song Contests 2010 beginnt im Oktober ein Studium in Köln. Die 20-Jährige will aber nicht etwa Musik studieren, sondern hat sich für ein ziemlich exotisches Fach entschieden.

Seit dem Eurovision Song Contest 2011 ist es still um Lena Meyer-Landrut geworden. Zuletzt trennte sich auch Opel von der Sängerin als Werbegesicht. Vielleicht auch deswegen konzentriert sie sich nun auf den klassischen Bildungsweg und beginnt ein Studium in Köln. "Sprachen und Kulturen Afrikas" und Philosophie wird die 20-Jährige ab Oktober belegen. "Das interessiert mich", sagte sie jetzt der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. "Die erste Pflichtsprache ist Suaheli! Und ich mache natürlich weiter Musik."

Lena Meyer-Landrut: Zwischen Grand Prix und Schulbank

Grand Prix-Sternchen Lena Meyer-Landrut lernt demnächst Suaheli.

(Foto: ddp)

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010 verspricht sich von dem Studium ein wenig Struktur in ihrem Leben. "Ich habe jetzt so viel getan für andere, Konzerte für Tausende von Menschen, Musik, Auftritte", sagte Lena. Sie habe aber gemerkt, dass sie sich auch Zeit für sich selbst nehmen müsse. Schon im letzten Jahr hatte die Sängerin Disziplin bewiesen und neben der Musikkarriere brav weiterhin die Schulbank gedrückt - das Abitur bestand sie schließlich mit Bestnoten.

Meyer-Landrut wurde 2009 bei einem Castingformat des Senders Pro7 entdeckt und gewann ein Jahr später den Eurovision Song Contest in Oslo. Auch 2011 ging sie für den Musikwettbewerb wieder für Deutschland an den Start, erreichte allerdings nur Platz zehn. Die Sängerin will der Veranstaltung trotzdem weiter treu bleiben: Es wäre "cool, wenn ich als Gastjurorin in der Jury für 'Unser Star für Baku' sitzen dürfte", sagte sie. Auch eine rein private Reise zum Wettstreit nach Aserbaidschan 2012 könnte sich Lena vorstellen: "Einfach so. Ohne Druck. Als Touristin."

Ein neues Album mit dazugehöriger Tournee kündigte die Sängerin für nächstes Jahr an. Darüber hinaus werde sie aber auch viele andere Jobs ausprobieren. "Warum nicht mal moderieren? Warum nicht auf Galas auftreten? Warum nicht Schauspielern? Da ist aber noch nichts spruchreif."

Jetzt stehen allerdings erst mal Aristoteles und Kant auf dem Stundenplan.