VIP-Klick: Chris Brown "Nicht zu entschuldigen"

Fünf Monate nach der Prügelattacke auf seine damalige Freundin Rihanna bittet Sänger Chris Brown nun zum ersten Mal öffentlich um Vergebung - per YouTube.

Die geschwollenen Augen geschlossen, die Lippe blutig, die Haut überzogen von Blutergüssen: Dieses Foto von Sängerin Rihanna schockte vor fünf Monaten Freunde und Fans der 21-Jährigen. Aufgenommen wurde es auf einer Polizeistation, nachdem sie von ihrem damaligen Freund Chris Brown verprügelt worden war. Dem Bericht nach hatte der 20-Jährige die Sängerin dabei geschlagen und gebissen sowie ihren Kopf gegen das Fenster seines Autos gestoßen.

Hofft, bald wieder ein gutes Vorbild zu sein: Sänger Chris Brown.

(Foto: Foto: AFP)

Nachdem Brown den Angriff vor Gericht zunächst geleugnet hatte, veröffentlichte er nun auf seiner Homepage und bei YouTube ein Video, in dem er sich erstmals öffentlich für sein Handeln entschuldigt. "Ich wünschte, ich könnte diese Augenblicke noch einmal erleben, aber ich kann es leider nicht", sagt ein zerknirschter Brown in der zweiminütigen Videobotschaft. "Was ich getan habe ist inakzeptabel - zu hundert Prozent."

Außerdem bittet er seine Fans um Vergebung: "Ich bin wirklich traurig und es ist mir so unangenehm, was ich getan habe." Er selbst habe als Kind erlebt, was häusliche Gewalt und "unkontrollierte Wut" anrichten können. "Ich habe bereits Hilfe gesucht, und tue es auch weiter, um sicherzustellen, dass das, was im Februar passiert ist, nie wieder passiert", so Brown weiter. Er werde alles tun, um in Zukunft wieder ein Vorbild sein zu können.

Die YouTube-Nutzer reagierten unterschiedlich auf den reumütigen Brown: Die Kommentare reichen von "Wir vergeben dir" bis hin zu den wüstesten Beschimpfungen.

Ganz selbstlos ist die öffentlich inszenierte Entschuldigung vermutlich nicht: Angeblich ist sie Teil der Abmachung, die der Sänger mit der Staatsanwaltschaft geschlossen hat, um einer drohenden Gefängnisstrafe zu entgehen. Anfang August soll das Urteil im Prozess gegen Brown verkündet werden: Der Sänger muss wohl unter anderem mit fünf Jahren Haft auf Bewährung und 180 Tagen gemeinnütziger Arbeit rechnen.