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VIP-Klick: Bristol Palin:Wieder ein Traum geplatzt

Ganze vier Wochen, nachdem sie sich zum zweiten Mal mit Levi Johnston verlobt hatte, hat die Tochter von Sarah Palin sich erneut vom Vater ihres Kindes getrennt - zugegebenermaßen aus gutem Grund.

Erst verlobt, dann getrennt, dann wieder verlobt und jetzt erneut getrennt: Bristol Palin, Tochter von Sarah Palin, hat Levi Johnston zum zweiten Mal den Laufpass gegeben - keine vier Wochen, nachdem sie sich zum zweiten Mal verlobt hatten. "Es ist vorbei. Ich habe mit ihm Schluss gemacht", teilte die 19-Jährige der US-Zeitschrift People mit.

Zweite Verlobung von Palin-Tochter Bristol geplatzt

Bye bye Baby: Bristol Palin und Levi Johnston haben es jetzt oft genug miteinander versucht. Nun hat die Tochter der ehemaligen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin genug von ihrem Verlobten.

(Foto: dpa)

Der Grund: Johnston habe ihr noch am Tag ihrer erneuten Verlobung am 14. Juli gebeichtet, dass er möglicherweise erneut Vater werde. Eine schwangere Ex-Freundin Johnstons bestritt unterdessen, dass er der Vater sei.

Wegen seines Fehltritts habe er keine Reue gezeigt, warf Palin ihrem Ex-Verlobten vor. Sie fühle sich von ihm betrogen und hintergangen, das Rampenlicht sei ihm wichtiger als ihre Beziehung.

Mitte Juli hatte die Tochter der ehemaligen Vizepräsidentschaftskandidatin noch stolz verkündet, sie wolle den Vater ihres 19 Monate alten Sohnes Tripp innerhalb von sechs Wochen in Alaska heiraten. "Wir haben uns vor zwei Wochen verlobt. Es fühlt sich richtig an, auch wenn wir nicht den Segen unserer Eltern haben", sagte sie damals. Das Paar hatte sich das erste Mal drei Monate nach der Geburt des Sohnes getrennt.

Video verhöhnt Palins Familie

Den Ausschlag für die neuerliche Trennung habe schließlich die Produktion eines Musikvideos gegeben, in dem der 20-Jährige sich über Palins Familie lustig macht. Johnston habe ihr gesagt, er fahre nach Hollywood, um sich eine Jagdschau anzusehen. In Wahrheit habe er aber mit der Sängerin Brittani Senser ein Video produziert, in dem er einen Liebhaber spielt, dem die Mutter seiner Freundin die Beziehung zerstört. Die Handlung ist eine unverhohlene Anspielung auf die Rolle Sarah Palins, die nach Auskunft ihrer Tochter alles andere als begeistert über die neuerliche Verlobung war.

Die Republikanerin Sarah Palin hatte die Schwangerschaft ihrer minderjährigen Tochter während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2008 bekanntgegeben und die Hochzeit angekündigt. Nach der Trennung gab es Streit um den Unterhalt und Unmut über freizügige Playgirl-Fotos von Johnston. Die Politikerin hielt ihm zudem vor, er plaudere Privates über ihre Familie aus.

Hin und wieder sollte man eben doch auf den Rat der eigenen Mutter hören. Schon deshalb, weil man sich diesen Spruch nicht anhören will: "Ich hab's ja gewusst!"

© sueddeutsche.de/dpa/AP/vs
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